„Zu Weihnachten statt Geschenken etwas Gutes tun und soziale Projekte in der Region unterstützen“. Dieses Motto verfolgt die Zahnartzpraxis Martusewitsch aus Dieburg schon mehrere Jahre. Anstelle von Weihnachtsgeschenken für die Mitarbeitenden wird sogar noch privat Geld von den insgesamt 15 Mitarbeitenden eingesammelt und die Summe dann für einen guten Zweck gespendet.
Wohnungen sind Mangelware. Kleine Wohnungen, wie sie von der zunehmenden Zahl der Singles in unserer Gesellschaft gesucht werden, erst recht. Und noch schwieriger wird es, wenn diese Singles von Grundsicherung leben müssen wie die Klient*innen im Betreuten Wohnen der NRD. Deshalb ist das Haus in der Bertha-von-Suttner-Straße 4 in Groß-Zimmern ein Glücksfall. Hier sind vor einem halben Jahr sechs Frauen in sechs Einzel-Apartments eingezogen. Und die NRD als Vermieter hat die Hausbesatzung inklusiv gestaltet.
Im Berufsbildungsbereich und in der Mühltal-Werkstatt, herrschte in der Vorweihnachtszeit Hochbetrieb. Beschäftigte der „Porsche-Gruppe“, die Hitzeschutzbleche für einen Zulieferbetrieb des Fahrzeugherstellers fertigen, bearbeiten mit jüngeren Kolleg*innen aus dem Berufsbildungsbereich (BBB) in jeder freien Minute Holzteile für den MÜMA. Die vier Buchstaben stehen für „Mühltaler Magnetbaukasten“, ein Spielzeug, das von der Idee über die Produktion und den Vertrieb den Stempel der Mühltal-Werkstätten trägt. Anfang November ging der MÜMA auf den Markt und kann seitdem über den Online-Shop bestellt werden.
„Ich fahre leidenschaftlich gern Auto. Und ich habe sehr gern mit Menschen zu tun. Das ist die perfekte Arbeit für mich“. Seit sieben Jahren steht Gabi Schnellbacher, 62, in Diensten der Engler Transfer GmbH und befördert Beschäftigte der Mühltal-Werkstätten von A nach B. Rund 80 Kilometer pro Werktag legt sie mit dem roten Kleinbus zurück. Mittwochs und donnerstags hat sie mit jeweils rund 40 Personen die meisten Fahrgäste.
In der Vorweihnachtszeit 2018 hat Ursula Hildebrand die NRD besucht, denn in den früheren „Nieder-Ramstädter Heimen“ war sie vor 50 Jahren eine Zeitlang untergebracht. Weil sie oft wild, trotzig und wütend war, trat sie von Nieder-Ramstadt aus mit 15 Jahren zu einer Gehirn-Operation an. Stereotaxie heißt der Eingriff, von dem man sich seinerzeit erhoffte, Verhaltensstörungen beseitigen zu können.
„Gutes genießen und Gutes bewirken“ – unter diesem Motto verkauft der Lions Club in Groß-Umstadt Benefizweine zugunsten der Dieburger Werkstätten der NRD. Aus dem Verkauf des letzten Jahrgangs konnten 2.000 Euro an die NRD übergeben werden.
Am Sonntag, den 18.11., war es wieder soweit: Auf dem Gelände des Wohnverbundes in Jugenheim fand der traditionelle Herbstbasar statt. Für die Jugenheimer gehört er schon lange zum festen Bestandteil der Feierlichkeiten in ihrem Ort.
Egal ob Hunde, Katzen oder Hasen – in der NRD spielen Therapie- und Haustiere eine wichtige Rolle. Sie sorgen für gute Stimmung, haben eine beruhigende Wirkung und geben den betreuten Menschen in der NRD das Gefühl, gebraucht zu werden. Wir haben Mensch und Tier in Zwingenberg und Mühltal besucht.
Die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung zu verbessern und für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe sorgen – das sind einige der Ziele des Bundesteilhabegesetzes. Ein wichtiges Thema dabei ist das Wohnen. Menschen mit Behinderung sollen, so wie Menschen ohne Beeinträchtigung, wählen können, wie sie leben möchten. Die NRD bietet bereits unterschiedliche Wohnformen an und regionalisiert jetzt ihr Angebot des Ambulanten Wohnens.
Maria Gottfrieds Werdegang ist ein Beispiel für gelungene Mitarbeiter-Qualifizierung: 2014 übernahm die gebürtige Rumänin in der WG Am Grundweg die Krankheitsvertretung für eine Hauswirtschaftskraft und hat in der Begegnung mit behinderten Menschen ihren Traumberuf gefunden, wie sie heute sagt. Die NRD unterstützte die motivierte Kollegin, sich für die Betreuungsarbeit zu qualifizieren. So wurde aus der Hilfskraft eine Heilerziehungspflegerin – eine großartige Entwicklung für alle Beteiligten.
Gemeinsam schaffen wir Teilhabe!
Eine interne Energiesparinitiative hat viele Themen auf den Tisch gebracht. Die NRD will nun die Prioritäten für eine nachhaltige Ausrichtung setzen. Ein Schwerpunkt ist die Photovoltaik. Nachhaltigkeit zieht sich durch alle Unternehmensbereiche.
Im August 2023 startete die neue NRD-Wohngruppe für Jugendliche in Roßdorf. Neun Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren, sogenannte „UMAs“ – unbegleitete minderjährige Ausländer*innen aus Afghanistan und der Türkei, haben hier ein neues Zuhause gefunden.
Eine erste Bewohner- und Angehörigenbefragung im Jahr 2023 hat die Zufriedenheit mit unserer Arbeit im Rahmen des Qualitätsmanagements ermittelt.
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