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In der Werkstatt von Anfang an dabei

16.08.2010

Hans-Jürgen Lillinger gehört zu den „alten Hasen“ der NRD-Mühltal-Werkstatt

Mühltal/Nieder-Ramstadt.- Er hat im Pfarrhaus gearbeitet und in der Bäckerei, im Fuhrpark und in der Schreinerei, seit vielen Jahren ist er in einer Montage-Verpackungsgruppe tätig. Hans-Jürgen Lillinger ist 63 Jahre alt und lebt seit 1966 in der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD). Er gehört zu den insgesamt 60 Beschäftigten, die im Rahmen des Jubiläums „30 Jahre Mühltal-Werkstätten“ eine besondere Ehrung erhalten. Hans-Jürgen Lillinger, der aus Dortmund stammt und mit seiner Familie nach Frankfurt übersiedelte, arbeitet freilich schon viel länger als 30 Jahre, denn auch bevor die Mühltal-Werkstatt 1 auf dem Zentralgelände der NRD im Jahre 1980 ihre Anerkennung als Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) erhielt, waren die Bewohner der NRD tätig, wenn auch ohne geregelten Lohn. Dies ist sicher die große Errungenschaft der WfbMs, dass die Beschäftigten wie Arbeitsnehmer behandelt werden, mit Urlaubsanspruch und Rentenversicherung und Tariflohn. Schon in jungen Jahren hat Hans-Jürgen Lillinger, der die Schule früh verließ („Ich habe das nicht geschafft“), bei einem Onkel im Verputzergeschäft mitgeholfen, sich bei anderen Verwandten in der Schuhmacherei nützlich gemacht – und er war in Dortmund Mengede auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.   An Zeit vor dem Werkstattbau in der NRD erinnert er sich noch gut: es wurde in den Kellerräumen der Wohnhäuser gearbeitet, außerdem gab es den Landwirtschaftsbetrieb, die Gärtnerei und den Fuhrpark. Dort half Lillinger lange Zeit mit, die Kleiderspenden abzuholen, die in vielen Kirchengemeinden der EKHN für die NRD gesammelt bis heute gesammelt werden. Seit elf Jahren ist Hans-Jürgen Lillinger jetzt schon der Mühltalwerkstatt 2 tätig, die im Gewerbegebiet von Nieder-Ramstadt 1999 eröffnet wurde und rund 200 Arbeitsplätze bietet. „Hier ist es schön, wir haben Platz und es ist hell“, sagt Lillinger. Mit den Frauen und Männern in seiner Arbeitsgruppe versteht er sich gut. Die Arbeit macht ihm Spaß, auch weil er in der Werkstatt jeden Tag seine Freundin trifft. Aktuell steht an, Röntgenaufnahmen und CT-Bilder, die in einer großen Kiste liegen, voneinander zu trennen. Die Röntgenbilder gehen dann an eine Recycling-Firma, die den Silberanteil aus den Bildern herauslöst. Außerdem sind noch kleine Papierhandtücher in Plastiktüten zu stecken. Leichte Arbeiten. „Anstrengendes darf ich nicht mehr machen, ich habe einen Herzschrittmacher“, erklärt Lillinger. „In zwei Jahren werde ich 65 und soll in Rente gehen. Ich würde aber gern weiter arbeiten“, sagt er, „dann habe ich zu tun und ich verdiene auch noch ein bisschen Geld.“ Hans-Jürgen Lillinger scheint ein rundum zufriedener Mensch zu sein. Gibt es denn gar nichts, was er zu wünschen übrig hat? „ich würde gerne noch mal ins Technik-Museum nach Sinsheim fahren, da waren wir schon mal mit der Wohngruppe und es war so interessant.“ Das wird sich machen lassen.  Marlene Broeckers

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