Spatenstich für neues Wohnprojekt in Friedrichsdorf

12.01.2015

Wo früher die Herz-Jesu-Kirche stand, werden in Zukunft Menschen mit Behinderung wohnen, Taunusstraße in Friedrichsdorf

 
 

Friedrichsdorf.- Nachdem die beiden entscheidenden Schreiben – Baugenehmigung und Zustimmung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen - kurz vor dem Jahreswechsel bei der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) eingetroffen sind, können die Bauarbeiten jetzt beginnen: Für Dienstag, 20. Januar, 14 Uhr, lädt die NRD zum symbolischen Spatenstich für das neue Wohnprojekt Taunusstraße 85 und 87 sind die beiden ein. Wo früher die Herz-Jesu-Kirche der katholischen St. Bonifatiusgemeinde stand, werden zwei Wohnhäuser für 16 Menschen mit Behinderung gebaut, die Anfang 2016 bezugsfertig sein sollen.
Die Häuser in der Taunusstraße schaffen Entlastung für die beengten und veralteten Wohnverhältnisse im NRD-Haus Mirjam an der Plantation und sollen zur Normalisierung des Lebens von Menschen mit Behinderung beitragen. Statt im Heim mit 42 stationären Plätzen zu wohnen, haben Interessierte nun die Wahl: Im  „großen Haus“ Taunusstraße 87 wird es zwei Wohnungen für je drei Personen und eine Wohnung für einer Vierer-Gemeinschaft geben; das „kleine Haus“ wird eine Wohnung für zwei und eine für vier Personen haben.
„Wir freuen uns, dass es losgeht“, sagt Alexander Bergmann, Leiter des Hauses Mirjam, „und  wenn dann bald auf der Baustelle etwas zu sehen ist, können sich die Frauen und Männer, die vielleicht umziehen wollen, erst wirklich vorstellen, wo und mit wem sie einziehen wollen.“

Bislang befassten sich die Mirjam-BewohnerInnen mit einem Modell der beiden Häuser, das ihnen vom zuständigen Darmstädter Architekturbüro zur Verfügung gestellt wurde: „Man kann die Dächer und die Geschoss-Ebenen herausnehmen und so von oben in die Häuser schauen“, sagt Bergmann, „dadurch kommt manches Gespräch über Wohnwünsche zustande.

Neben Vorstand Walter Diehl, Regionalleiter Tom Wäsche sowie Mitarbeitenden und Bewohnern der NRD werden Bürgermeister Horst Burghardt und Thomas Knierim vom Landeswohlfahrtsverband Hessen und die Nachbarn in der Taunusstraße am Spatenstich teilnehmen. „Was uns besonders freut ist, dass auch Klaus Klepper, der ehemalige Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche und einige Mitglieder des damaligen Pfarrgemeinderates ihr Kommen zugesagt haben“, sagt Tom Wäsche,  „denn sie haben das geplante Projekt der NRD von Anfang an unterstützt“.
Mit Rücksicht auf die kalte Jahreszeit soll der Spatenstich vor Ort relativ zügig erfolgen, danach sind alle Gäste zum Aufwärmen und Reden ins nahe gelegene Haus Mirjam eingeladen.

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