Die NRD Altenhilfe kooperiert mit dem Evangelischen Hospiz- und Palliativverein Darmstadt e.V.

20.07.2018

Die NRD Altenhilfe kooperiert mit dem Evangelischen Hospiz- und Palliativverein Darmstadt e.V.

Die NRD Altenhilfe kooperiert jetzt mit dem Evangelischen Hospiz- und Palliativverein Darmstadt e.V. und hatte zu einem Informationsabend eingeladen, um Angehörige von Bewohner*innen des Hauses am Fliednerplatz auf unterstützende Angebote aufmerksam zu machen. Qualifizierte ehrenamtliche Kräfte besuchen und begleiten auf Wunsch schwerstkranke Menschen und stehen auch ihren Angehörigen hilfreich zur Seite.

Über das Angebot des Evangelischen Hospiz- und Palliativvereins informierten am 11. Juli zwei der drei Fachkräfte des Vereins, die ausgebildete Krankenschwestern sowie Palliative-Care-Fachkräfte und schon seit vielen Jahren in der Hospizarbeit tätig sind. Kim Häusler stellte die Arbeit des Vereins vor, der seine Tätigkeit seit 2016 nicht nur auf Darmstadt beschränkt, sondern im ganzen Landkreis Darmstadt-Dieburg anbietet. Ihre Kollegin Christine Boß-Engelbrecht (auf unserem Foto) stellte sich als Ansprechpartnerin für Bewohner*innen der NRD Altenhilfe und deren Angehörige vor.

Ohne Übertreibung kann festgestellt werden, dass Menschen in Darmstadt und im Landkreis im Hinblick auf Palliativ-Versorgung und Hospiz-Betreuung gut versorgt sind. Denn neben den ambulanten Palliativteams der Städtischen Kliniken und des Elisabethen-Stifts gibt es auch das Netzwerk PaNDA (Palliativ-Netz-Darmstadt), dem die beiden Palliativteams und außerdem der Evangelische Hospiz- und Palliativverein, der Malteser Hospizdienst sowie mehrere ambulante Pflegedienste, Hospizdienste, niedergelassene Ärzten, Kliniken, Seelsorger, Apotheken, Therapeuten und Beratungsdienste mit palliativem Bezug angeschlossen sind.

Zusammen mit Anneli Lichtenberger koordinieren Kim Häussler und Christine Boß-Engelbrecht die Arbeit des Evangelischen Hospiz- und Palliativvereins, dessen Vorsitzender, Pfarrer i.R. Friedhelm Menzel, die Arbeit der NRD Altenhilfe schon seit dem Planungsstadium verfolgt und der mit Geschäftsführerin Elke Wüllenweber-Klein in regem Austausch steht.

„Ich übernehme den Erstkontakt mit den Betroffenen“, erklärt Christine Boß-Engelbrecht. „Hier geht es darum, den Menschen kennenzulernen und sich ein konkretes Bild von seiner Lage zu machen; aber auch darum, mit den Angehörigen – sofern vorhanden – in Kontakt zu kommen und die Pflegekräfte der Einrichtung kennenzulernen, die mit dem schwerkranken oder sterbenden Menschen umgehen. Dann schaue ich, welche ehrenamtlichen Kräfte für die Begleitung in Betracht kommen. Ist die passende Person gefunden, beginnt diese mit der Begleitung, die im Bedarfsfall dann auch durch palliative Versorgung ergänzt wird.“ Kommt eine Verlegung in  die Palliativstation eines Krankenhauses oder ein Umzug ins Hospiz des Elisabethen-Stifts in Betracht? Auch diese Fragen können mithilfe der Begleiter*innen geklärt werden.

Gut qualifizierte Ehrenamtliche

Derzeit sind rund 60 qualifizierte Ehrenamtliche für den Verein aktiv. Zuvor haben sie eine achtmonatige Qualifikation durchlaufen, zu der auch Praktika in Einrichtungen der Altenhilfe gehören. Auch die NRD Altenhilfe ermöglicht solche Praktikums-Einsätze. Während ihrer Tätigkeit erhalten die Ehrenamtler regelmäßig Supervision. Einmal jährlich führen die Fachkräfte ein Gespräch mit den freiwillig Mitarbeitenden, um festzustellen, ob die Tätigkeit für sie noch stimmt. Jährlich bildet der Verein 15 neue Kräfte aus. Die Angebote des Vereins sind für die Nutzer*innen kostenfrei, die Arbeit der Hauptamtlichen wird finanziert durch Fördergelder der Krankenkassen und durch Spenden.

„Unser Angebot umfasst auch die komplementäre, also die ergänzende Pflege“, sagt Kim Häussler. „Dazu gehört bei sterbenden Menschen vor allem die Mundpflege.“ Kleine Pflegesets liegen für die Besucher*innen des Infoabends bereit. „Da können auch Angehörige viel Gutes tun. Über verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Heilpflanzen hinaus möchten wir Wege zeigen, wie man mit schwerkranken und auch sterbenden Menschen  kommunizieren kann, wenn das Sprechen schwerfällt.“

Die meisten Menschen wünschen sich, in ihrem vertrauten Umfeld zu sterben. Trotzdem sterben die meisten noch in Kliniken, wohin sie oft noch kurz vor dem Tod überwiesen werden. Dahinter steckt oft die Angst von Angehörigen, etwas falsch zu machen oder das fehlende Zutrauen, das Richtige zu fühlen und zu tun. Angebote wie die des Evangelischen Hospiz- und Palliativvereins sind daher nicht hoch genug zu schätzen. Sie helfen Menschen dabei, ihr Leben in Würde und in entspannter Atmosphäre zu beenden; sie können Raum schaffen, um Gefühle auszusprechen und helfen so auch den Angehörigen, einen guten Abschied zu nehmen.                                                                                      

Kontakt:
Evangelischer Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt e.V.
Telefon: 06151/ 599 43 99
Mail: ambulant@ev-hospizverein.de
Web: www.ev-hospizverein.de

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