NRD in Wallertheim feierte Ausstellungseröffnung und Brunnenfest

28.05.2019

NRD in Wallertheim feierte Ausstellungseröffnung und Brunnenfest

Ganz besonders festlich ging es am vergangenen Wochenende in Wallertheim zu. Der Wohnverbund und die Tagesförderstätte der Nieder-Ramstädter Diakonie hatten zu zwei Veranstaltungen in ihren Räumlichkeiten geladen.

Los ging es am Freitagabend mit der Ausstellungseröffnung „Welt der Farben“, zu der neben Ortsbürgermeisterin Karla Martin, interessierte Wallertheimer*innen, der NRD-Vorstand und Mitarbeiter*innen sowie Freunde und Familie der Bewohner*innen zahlreich gekommen waren. Zum ersten Mal wurden hierbei Bilder präsentiert, die im März dieses Jahres bei einem Malworkshop der NRD entstanden sind. Geleitet hatte das kreative Projekt, an dem Bewohner*innen des NRD-Wohnverbundes teilgenommen hatten, die Saulheimer Künstlerin Kathrin Schik. Die 47-Jährige arbeitet als Lehrerin und betreibt in Saulheim zwei Ateliers. „Es freut mich neben meinem Beruf als Lehrerin auch für die NRD tätig zu sein. In dem Malworkshop hatte ich viel Zeit, ganz individuell auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Neigungen jedes einzelnen einzugehen. Das Erleben von Farben und was Farben möglich machen, war dabei eine tolle Erfahrung für alle“, so Schik. Ermöglicht werden konnte dieses Angebot durch den Förderverein Diakonie Wallertheim e. V.

Der Vorsitzende des Angehörigen- und Betreuerrates Kurt Donarski übernahm in Vertretung für den Förderverein die feierliche Eröffnung des Abends und dankte allen Beteiligten sowie jenen, die das Projekt und die Veranstaltung ermöglicht hatten. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass die ausgestellten Bilder gegen eine Spende erworben werden können. Der Erlös werde dann erneut den Bewohner*innen zugutekommen und für ein solches Malprojekt eingesetzt, so Donarski. Auch NRD-Vorstand Christian Fuhrmann betonte in seinem daran anschließenden Grußwort, wie sehr er solche Projekte schätze und dass es sehr zu begrüßen sei, diese schöne Tradition fortzusetzen.

Bevor das Publikum schließlich Gelegenheit hatte, die Bilder aus nächster Nähe zu betrachten, ergriff zu guter Letzt Kathrin Schik das Wort. „Als ich Anfang des Jahres gefragt wurde, ob ich einen Malworkshop in Wallertheim leiten möchte, brauchte ich nicht lange zu überlegen“, erinnerte sie sich. Durch ihre Begleitmaßnahme „Malen“, die sie einmal in der Woche in  der Wörrstädter Rheinhessen-Werkstatt anbietet, kannte sie auch schon einige Teilnehmer und wusste: „Hier werde ich auf ganz viel Offenheit und Neugierde stoßen und auf Menschen, die sich ganz unvoreingenommen auf den Umgang mit Farben und Pinsel einlassen.“ Sie betonte, wie viel Spaß diese gemeinsame, kreative Arbeit mit sich bringt und lobte den Mut der Teilnehmer, ihre Bilder einem breiten Publikum zu präsentieren.

Wer wollte, hatte auch am Sonntag die Gelegenheit, die Bilder noch einmal zu betrachten – beim jährlichen Brunnenfest, das an diesem Wochenende erneut zahlreiche Besucher*innen in den Wohnverbund nach Wallertheim lockte. Auf das Fest eingestimmt wurden alle mit einem interaktiven Gottesdienst, den die Leiterin der NRD-Stabsstelle Diakonie, Beate Braner-Möhl hielt. Viele Bewohner*innen hatten den Gottesdienst zum Thema „Wasser des Lebens“ mitgestaltet. Nach einer Rede von Holger Griebel, der den Wohnverbund nach rund sechs Jahren als Leitung verlässt, ergriff der Regionalleiter des Regionalverbundes Rheinland-Pfalz, Frank Polaschek-Rödle, das Wort. Er dankte Holger Griebel für sein Wirken im Wohnverbund und betonte, dass dieser auch auf zukünftigen Festen der NRD immer ein gern gesehener Gast sei. Mit einem großen „V“ aus Holz übergab der Regionalleiter anschließend symbolisch die Verantwortung des scheidenden an den neuen Wohnverbundsleiter Christoph Racky. Im Anschluss daran freuten sich die Gäste auf Leckeres vom Grill, Kaffee, Kuchen und Musik.  

Der Wohnverbund in Wallertheim ist aktuell einer von vier Wohnverbünden der NRD im rheinland-pfälzischen Rheinhessen. In einem Gebäudekomplex mitten in der Weinbaugemeinde leben rund 70 Menschen mit Unterstützungsbedarf. Für Schwer- und mehrfachbehinderte Menschen gibt es hier eine Tagesförderstätte, die organisatorisch zur NRD-Rheinhessenwerkstatt im benachbarten Wörrstadt gehört.

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