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Politiker Jens Zimmermann besucht WV Dieburg

13.08.2021

Politiker Jens Zimmermann besucht WV Dieburg

Jens Zimmermann, Mitglied des Deutschen Bundestages und digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat gestern den Wohnverbund Dieburg besucht. Über eine Stunde lang erkundete der 39-Jährige die drei neuen Häuser, die seit März 2020 bewohnt sind.

Jens Zimmermann, seit 2013 SPD-Abgeordneter für den Wahlkreis Odenwald, war es, der sich um einen Besuch bemühte. Die Leiterin des Wohnverbunds Bettina Grünewald nahm die Anfrage gerne an. „Es ist doch toll, wenn sich Menschen für das interessieren, was wir hier tun“, sagt sie.

Zumal sie viel zu zeigen hat. Die drei neuen Häuser, die in der Straße „Auf der Leer“ stehen und in denen 16 Mitarbeiter*innen tätig sind, wurden im März 2020 bezogen. Zwei Häuser bieten jeweils Raum für acht Bewohner*innen, je ausgestattet mit einer 4er-WG, einer 2er-WG und zwei Einzelappartements. Das dritte Haus beheimatet die Tagesbetreuung. Häuser nach modernsten Vorgaben, lichtdurchflutet, inmitten eines Wohngebietes der Stadt Dieburg. Besonderer Hingucker: das große Areal hinter den Häusern, auch wenn es noch nicht begrünt ist. „Da es in naher Zukunft nicht baulich verwendet werden kann, überlegen die Mitarbeiter*innen, wie diese Fläche für unsere Klienten*innen gewinnbringend genutzt werden kann“, sagt Bettina Grünewald. Ideen gibt es zur Genüge, spruchreif ist noch nichts.

„In der NRD bin ich stets auf Interesse gestoßen – auf allen Ebenen.“ Jens Zimmermann, MdB

Es war nicht Zimmermanns erste Visite einer Einrichtung der NRD: „Wenn man sich die Karte mit den Standorten der NRD anschaut, sieht man, dass es viele Möglichkeiten für einen Besuch gibt“, sagt er augenzwinkernd und erinnert sich an seinen letzten Besuch 2019 im Wohnverbund Erlenbach. Besonders intensiv sei der Kontakt zur NRD rund um die Einführung des BTHG im Jahr 2017 gewesen. „Im Zusammenhang mit diesem Jahrhundert-Projekt habe ich besonders den Dialog zu derartigen Einrichtungen gesucht“, sagt Jens Zimmermann. „In der NRD bin ich dabei stets auf Interesse gestoßen – auf allen Ebenen.“

„Große Träger müssen wirtschaftlich sein“

Der Politiker weiß um die Diskussionen rund um große Institutionen, große Träger, die gleichzeitig Wirtschaftsunternehmen sind. „Das muss so sein“, entgegnet er den kritischen Stimmen. „Zudem geht damit meiner Erfahrung zufolge auch immer große Expertise und tiefes Know-How einher.“ Er kenne kleine, engagierte, freie Träger. Leider fehlten diesen oft das Netz und der doppelte Boden. „Deswegen: Für unsere Region, für ganz Südhessen, ist die NRD eine ganz wichtige Institution, weil sie jahrelange Erfahrung mitbringt.“ Darüber hinaus setze sich die NRD kritisch mit sich selbst auseinander, sei offen für Veränderungen, so der Politiker weiter. „In Nieder-Ramstadt ist diese Veränderung förmlich greifbar.“

„Pandemie hat sich positiv auf Ausbildungszahlen bei sozialen Berufen ausgewirkt“

Fortschritte sieht Jens Zimmermann auch im viel zitierten Fachkräftemangel, vor allem in der Altenpflege: Die Corona-Zeit habe das Bewusstsein für Pflege- und Betreuungsberufe gestärkt. „Wir wissen, dass die Ausbildungszahlen dadurch deutschlandweit leicht angestiegen sind“, sagt der SPD-Politiker, für den die beiden Faktoren Bezahlung und Arbeitsbedingungen ausschlaggebend sind. „Jemand, der sich heute für eine berufliche Karriere in diesem Bereich entscheidet, muss davon auch gut leben können. Hier haben wir in der Vergangenheit einiges bewirken können.“ Zuletzt war die SPD beim Tariflohn erfolgreich, als Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil eine Erhöhung gesetzlich durchsetzte.

Bessere Arbeitsbedingungen, vor allem im Bereich der Altenpflege, könne man nur erreichen, wenn man mehr Menschen in diese Berufe brächte. „Hier ist es wichtig, dass es Fachkräfte sind“, mahnt Zimmermann. Angelernte Kräfte oder Aushilfskräfte seien bis zu einem gewissen Maß „okay“, so Zimmermann, aber: „Wir haben ja auch Ansprüche an die Qualität der Arbeit!“

Bild oben: Bettina Grünewald, WV-Leiterin Dieburg, empfing MdB Jens Zimmermann im Wohnverbund Dieburg. (Foto: NRD)

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