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Spatenstich am Dornberg - Auf dem NRD-Gelände beginnt der Umbau

24.06.2021

Spatenstich am Dornberg - Auf dem NRD-Gelände beginnt der Umbau

Mit dem symbolischen Spatenstich feierten die Gemeinde Mühltal und die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) den Baubeginn der neuen Erschließungsstraße, die das künftige Wohngebiet Dornberg mit dem öffentlichen Straßennetz Nieder-Ramstadts verbinden wird.

Nach den Vorbereitungen für den Ausbau der Wichernstraße stachen am 23. Juni Brigitte Walz-Kelbel und Christian Fuhrmann vom NRD-Vorstand, Mühltals Bürgermeister Willi Muth, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Rainer Steuernagel, der Nieder-Ramstädter Ortsvorsteher Niels Starke, Dekan Arno Allmann vom NRD-Stiftungsrat, Projektplaner Martin Bullermann, Peter Keil von der Keil & Purkl Tiefbau-GmbH und NRD-Projektleiterin Caroline Forthuber ihre Spaten an der Dornwegshöhstraße ins Erdreich, um den Beginn des Straßenbaus zünftig zu begehen.

„Mit dem Beginn des ersten Bauabschnitts setzen wir um, was wir zusammen mit der Gemeinde geplant haben. Damit knüpfen wir an die erfolgreiche und vertrauensvolle gemeinsame Entwicklung des Fliednerplatzes und des Gewerbegebiets Ruckelshausen an“, sagte Christian Fuhrmann. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg vom ehemaligen Heimgelände zu einem modernen und inklusiven Wohngebiet“, betonte seine Vorstandskollegin Brigitte Walz-Kelbel.

Am Dornberg geht es im 1. Bauabschnitt während der kommenden eineinhalb Jahre neben dem Straßenbau vor allem um die Neuordnung der unterirdischen Infrastruktur, also der Versorgungsleitungen für Frischwasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation. Zudem soll das bestehende Fernwärmenetz der NRD auf die künftige Wohnbebauung am Dornberg vorbereitet werden. Außerdem sind der Rückbau des Löhehauses und die Errichtung einer Kindertagesstätte der Gemeinde vorgesehen.

„Ein hochattraktives Wohngebiet“

Bürgermeister Willi Muth hob hervor: „Wenn die Infrastruktur steht, wird die Gemeinde mit ihrer Kindertagesstätte den ersten Neubau auf dem Gelände errichten. Hier entsteht ein hochattraktives Wohnquartier, von dem in unserem Ballungsgebiet viele wohnraumsuchende Bürger, die Gemeinde und die NRD gleichermaßen profitieren. Eine ausgesprochen einmalige Win–Win Situation und ein Glücksfall für unsere Gemeinde Mühltal.“

Rainer Steuernagel sagte: „Nach vielen Diskussionen und Planungsarbeiten freue ich mich, dass wir in der Gemeindevertretung mit dem Beschluss des Bebauungsplans Anfang des Jahres Grünes Licht geben konnten. Ich habe das Ziel, Wohnraum für Mühltal zu schaffen, nie aus den Augen verloren und bin sicher, dass das neue Quartier kommenden Generationen viel Freude bereiten wird.“

Ortsvorsteher Niels Starke betonte: „Die Nieder-Ramstädter Bürgerinnen und Bürger und die NRD haben lange auf diesen Tag gewartet. Endlich setzen wir das wegweisende Konzept für den Dornberg in die Tat um. Der Baubeginn ist ein bedeutender Schritt in der nachhaltigen Entwicklung Nieder-Ramstadts.“

Der städtebauliche Entwurf für das neue Wohnquartier war 2016 auf der Grundlage eines Architektur-Wettbewerbs entstanden. Gemeinde und NRD hatten dabei großen Wert auf die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger gelegt - durch Informations- und Diskussionsveranstaltungen, durch Führungen im Gelände und nicht zuletzt durch die Beteiligung im Bebauungsplan-Verfahren.

Hintergrund der Umwandlung des ehemaligen NRD-Zentralgeländes ist der vor 16 Jahren vom NRD-Stiftungsrat gefasste Beschluss, die Wohnangebote der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie zu regionalisieren. Inzwischen sind über 400 von ehemals mehr als 600 Menschen mit Behinderung aus Nieder-Ramstadt in die südhessische Region umgezogen. Sie leben an über 30 Standorten in Stadt und Land in kleinen Wohneinheiten mit familienähnlichen Strukturen. Diese Entwicklung entspricht der 2009 von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichneten UN-Behindertenrechtskonvention und dem Bundesteilhabe-Gesetz, das Menschen mit und ohne Behinderung gleiche Rechte auf ein Leben mitten in der Gesellschaft zuspricht.

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