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Rikscha-Rad eröffnet Wohnverbund Darmstadt neue Möglichkeiten

13.01.2022

Rikscha-Rad eröffnet Wohnverbund Darmstadt neue Möglichkeiten

Der Wohnverbund Darmstadt 2 hat ein sogenanntes Rikscha-Rad in Empfang nehmen dürfen. Zu großen Teilen mitfinanziert hat es die GlücksSpirale.

Das behindertengerechte Elektro-Modell Rikscha kostet 10.450 Euro. Davon wurden 8.000 Euro von der GlücksSpirale gefördert, der Rest kam aus Spenden vom Sommer-Spendenprojekt der NRD „Gemeinsam losradeln!“. Das Rad bietet neben dem Fahrer zwei Sitzmöglichkeiten, auf denen beeinträchtigte Menschen mit Anschnallgurten gesichert werden.

Der Wohnverbund Darmstadt 2, zu dem drei Wohneinheiten gehören, hatte sich zuvor vorgenommen, das vorhandene Angebot für Menschen mit Behinderung zu erweitern. Das behindertengerechte Rikscha-Rad hilft nun dabei, den Alltag der insgesamt 39 beeinträchtigten Menschen flexibler zu gestalten, ihn zu erleichtern und zu verschönern. Zudem ist es eine gesunde und ökologisch nachhaltige Art, sich fortzubewegen. Die Bewohner*innen des Wohnverbundes haben einen unterschiedlichen Unterstützungsbedarf und teilen sich das neue Rad gerne, wobei alle Klient*innen vom neuen Fahrrad profitieren – besonders aber die blinden und älteren Menschen.

Alle drei Wohneinheiten liegen zentral in Darmstadt, sodass das Fahrrad jeden Tag für Einkäufe, Arztbesuche und kleine Ausflüge im Einsatz ist. Nun kann einerseits die autofreie Innenstadt gut erreicht werden, außerdem entfällt künftig die rund um das Stadtzentrum schwierige und teure Parkplatzsuche. Jan Schäfer, Pädagogische Fachberatung Wohnverbund Darmstadt 2, erzählt: „Wir waren im Nu in der Innenstadt Darmstadts – ohne nervige Parkplatzsuche. Danke neu ausgebauter, breiter Fahrradwege und Elektro-Unterstützung war das Radeln ein wahrer Genuss. Wir drehten eine Runde im Herrengarten, fuhren um den Luisenplatz und durch die Orangerie. Dem Bewohner und mir machte der Ausflug sehr viel Spaß. Er winkte fleißig und sammelte viel positive Rückmeldung von anderen Menschen, die wir unterwegs trafen.“

„Den von uns betreuten Menschen ermöglicht das Fahrrad eine bessere Teilhabe an der Gesellschaft, da sie ihre Außenwelt vermehrt wahrnehmen und andererseits auch von dieser vermehrt wahrgenommen werden können“, freut sich auch Wohnverbundsleiterin Katja Mäder. „Dieses Wechselspiel zwischen dabei sein, mitmachen, anerkannt und wahrgenommen werden ist grundlegend für eine zeitgemäße Form der Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Behinderungen.“

Das Rikscha-Rad für Darmstadt ist bereits das zweite geförderte Bike der GlücksSpirale für die NRD. Seit ein paar Monaten gibt es auch ein Parallel-Tandem im Wohnverbund Wörrstadt, das 8.586 Euro gekostet hat. Davon wurden 6.116 Euro von der GlücksSpirale gefördert, der Rest wurde aus Spendenmitteln der NRD finanziert.

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  • Inklusion...

    ... finde ich sehr gut. Wenn Kinder von Anfang an zusammen sind und nicht auseinandersortiert werden, gewöhnen sich alle aneinander und können lernen, sich gegenseitig zu helfen. 

    Inklusion...
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