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Ein Fest für Familien und Inklusion

21.07.2023

Ein Fest für Familien und Inklusion

Der Hessische Familientag in Lampertheim stand ganz im Zeichen von Inklusion. Die NRD war mit einem vielfältigen Angebot dabei.

Der Hessische Familientag in Lampertheim erreichte nicht ganz so viele Besucher*innen wie der Hessentag in Pfungstadt, doch fast 15.000 Menschen zog es am 15. Juli bei strahlendem Sommerwetter durch die Stadt – sie ließen sich von beeindruckenden Vorführungen, Tanz- und Musikshows sowie zahlreichen kreativen und sportlichen Mit-Mach-Aktionen begeistern und feierten zusammen ein großes Sommerfest. Rund 120 Stände lokaler Vereine, Institutionen und Unternehmen aus Lampertheim und Umgebung boten ein abwechslungsreiches Programm für Spiel, Spaß und Begegnung.

An vielen Stellen ging es auch um Inklusion. Der Behindertenbeirat der Stadt Lampertheim, die Lampertheimer Lebenshilfe sowie das „Drop-In“-Angebot der Karl Kübel Stiftung und die NRD setzten mit ihren nebeneinander liegenden Ständen gemeinsam ein starkes Zeichen, um Inklusion in und rund um Lampertheim sichtbar zu machen. Mit dem Verlauf des Festes sind alle Organisatoren zufrieden. „Es war ein gelungener Tag, mit viel Austausch aber auch viel Spaß“, so das Fazit des NRD-Teams.

Vor Ort hatte die NRD ein buntes Programm vorbereitet, das von Mitarbeitenden aus allen Arbeitsbereichen der NRD und Bewohner*innen des Wohnstandortes in Lampertheim durchgeführt wurde. Auch eine Klient*in aus dem Betreuten Wohnen in Reinheim war extra nach Lampertheim gekommen, um bei der Standbetreuung zu helfen.

Zentraler Anlaufpunkt war der Cocktailstand der NRD. Hier gab es fruchtige, selbstgemixte Drinks zur Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen. Auch Popcorn und Hot Dogs konnten die Besucher*innen erstehen. Eher wild und bunt ging es gleich nebenan zu. Mit Spritzpistolen, Schablonen und ganz viel Farbe durften die Besucher*innen große Leinwände besprühen und kreativ gestalten.

Besucher*innen gestalten mit Sprühpistolen den Schriftzug Inklusion

Was bedeutet Inklusion für Familien?
Die NRD beteiligte sich auch an den Podiumsdiskussionen im Rahmenprogramm. Silke Hauptmann-Brohm, Bereichsleiterin Kindertagesstätten und Familienzentren in der NRD, sprach zum Thema Inklusion in der Familie. Moderiert wurde die Talkrunde von Florian Sitzmann, Handbiker und Autor des Buches „Der halbe Mann“. Gemeinsam mit Winfried Kron, Referatsleiter „Behindertenrechtskonvention“ im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie Tim Langbein von der Frühförderstelle Lampertheim und der Inklusionsnetzwerkerin Chantal Schwarz, diskutierte die Runde über die Angebote und die Situation für Familien mit Kindern mit Unterstützungsbedarf. Silke Hauptmann-Brohm stellte dabei die verschiedenen Angebote des Familienzentrums als offenes Haus für alle Menschen jeden Alters vor. „Es ist schön zu sehen, dass das monatliche Inklusionscafé in Lampertheim so gut von den Familien angenommen wird“, nannte sie ein Beispiel. „“Das ist der engen und guten Zusammenarbeit mit allen Akteuren zu verdanken“.

Gemeinsames Fazit der Runde war die Notwendigkeit, Inklusion weiter voranzubringen, damit sie wirklich ein selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaft werden kann. Der Bedarf an finanzieller Unterstützung zur Umsetzung solcher Angebote ist nach wie vor groß.

Die Initiatoren und das Team der NRD:  (links vorne) Matthias Wilkes, Vorsitzender des Stiftungsrats der Karl Kübel Stiftung, Sozialminister Kai Klose (hinten links) und Wissenschaftsministerin Angela Dorn (vorne rechts). Foto: Karl Kübel Stiftung/Thomas Neu
Die Initiatoren und das Team der NRD:
(links vorne) Matthias Wilkes, Vorsitzender des Stiftungsrats der Karl Kübel Stiftung, Sozialminister Kai Klose (hinten links) und Wissenschaftsministerin Angela Dorn (vorne rechts). Foto: Karl Kübel Stiftung/Thomas Neu

Ein schönes Zeichen war sicherlich die positive Reaktion der Festbesucher*innen auf die gemeinsame Standorganisation von Menschen mit und ohne Behinderung. „Mancher Cocktail dauerte etwas länger und manches erforderte mehr Geduld. Aber viele sind damit sehr gut zurechtgekommen und fanden die gemeinsame Arbeit einfach großartig“, so Nina Wurzrainer, Teamleiterin im Inklusiven Familienzentrum.

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