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Robert-Koch-Straße in Gernsheim: Tag des Einzugs rückt näher

28.09.2023

Robert-Koch-Straße in Gernsheim: Tag des Einzugs rückt näher

Die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) hat am Dienstag, 26.09., einen Tag der offenen Tür in der Robert-Koch-Straße 1 in Gernsheim veranstaltet. Schon ab Ende Oktober 2023 werden dort acht Menschen aus dem Autismus-Spektrum wohnen.

In der Robert-Koch-Straße 1, Gernsheim, unterbreitet die NRD Wohnangebote für acht erwachsene Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Es ist das erst Mal, dass die NRD in ihrer über 120-jährigen Geschichte ein solches Angebot Menschen auch außerhalb Mühltals machen kann. Der Landeswohlfahrtsverband hat das Projekt mitfanziert, auch Aktion Mensch war maßgeblich mit einer hohen Summe beteiligt. 

Viele Menschen waren gekommen, um sich das Leuchtturm-Projekt der NRD anzusehen, noch bevor die künftigen Bewohner*innen dort einziehen. Das Mitarbeitenden-Team der NRD stellte die modernen Wohnräume und das Teilhabe- und Assistenzkonzept des Standortes vor.

Das Haus in der Robert-Koch-Straße 1 am Tag der offenen Tür. Eine Doppelschaukel steht bereits im Garten- der Rest folgt demnächst... (alle Bilder: J. Albus / NRD)
Das Haus in der Robert-Koch-Straße 1 am Tag der offenen Tür. Eine Doppelschaukel steht bereits im Garten- der Rest folgt demnächst... (alle Bilder: J. Albus / NRD)

In seiner Eröffnungsrede betonte Christian Fuhrmann, kaufmännischer Vorstand der NRD, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen ein solches Projekt zu realisieren: „Umso stolzer sind wir, dass wir hier nun Menschen aus dem Autismus-Spektrum ein Wohnangebot machen können – trotz der widrigen, wirtschaftlichen Umstände, die dieses Projekt begleitet haben. Mein besonderer Dank gilt allen, die daran beteiligt waren und das so toll gestemmt haben!“ Christoph Mohn, Leitung Geschäftsbereich Soziale Teilhabe Hessen, unterstrich die gute Zusammenarbeit aller Partner. Nun gelte es, alle Erwartungen zu erfüllen.

NRD-Vorstand Christian Fuhrmann (re.) fand wertschätzende und lobende Worte für das gesamte Team. V.l.: Kathrin Benz, Julia Kuttner, Fabien Muller, Christian Fuhrmann
NRD-Vorstand Christian Fuhrmann (re.) fand wertschätzende und lobende Worte für das gesamte Team. V.l.: Kathrin Benz, Julia Kuttner, Fabien Muller, Christian Fuhrmann

Vertrauen schaffen

Wer Ende Oktober in das neue Haus einzieht, steht bereits fest. Von den acht künftigen Bewohner*innen, alle zwischen 19 und 42 Jahre alt, leben zurzeit noch sechs zuhause bei ihren Eltern – für sie wird der erste Aus- bzw Einzug etwas ganz Besonderes. Um Bindung und Vertrauen zu schaffen, hat das Team um Leitung Julia Kuttner schon Anfang September mit „positiven Aktivitäten“ begonnen: ein Spaziergang hier, ein Eis dort. „Durch die gemeinsame Zeit lernen wir uns kennen. Das schafft Nähe, die für die Zukunft ganz wichtig sein wird“, erklärt Kuttner. Auch zu den Eltern der Klient*innen stehe man in sehr engem Kontakt.

Einige der künftigen Bewohner*innen kommen nun nach und nach stundenweise in das neue Zuhause, um sich langsam daran gewöhnen zu können. Richtig wohnlich wird es freilich erst dann, wenn sie ihre Möbel und Bilder mitbringen. Die Vorfreude ist bei allen groß. Das NRD-Team arbeitet seit dem 1. September zusammen – und man versteht sich prächtig. Wie Kathrin Benz, Leitung Teilhabe Groß-Gerau, verriet, habe man das Team des Öfteren hier und da im Haus „kichern“ und „rumalbern“ hören. Für sie das beste Signal: Das neue Team kann neben der herausfordernden Arbeit auch Spaß haben!

Benz dankte zudem allen Arbeitsbereichen und dem Projektteam aus der NRD, die sie und ihre Mannschaft in der Entstehungsphase unterstützt haben. Auch für den Architekten Jochen Dreibholz von der „planungsgruppeDREI“ war sie voll des Lobes. Er habe seine ganze Erfahrung im Bauen für Menschen mit Behinderung eingebracht.

Ein noch leeres Zimmer, das bald mit persönlichen Dingen ausgestattet wird.
Bald werden die gemütlichen Zimmer mit Leben gefüllt. Dann, wenn die Bewohner*innen Ende Oktober einziehen. Sie werden vom NRD-Team bereits mit großer Freude und Spannung erwartet.
Bald werden die gemütlichen Zimmer mit Leben gefüllt. Dann, wenn die Bewohner*innen Ende Oktober einziehen. Sie werden vom NRD-Team bereits mit großer Freude und Spannung erwartet.

Tag war ein voller Erfolg

Der Tag der offenen Tür in der Robert-Koch-Straße 1 war ein voller Erfolg. Vertreter*innen des LWV Hessen waren genauso vor Ort wie zahlreiche Eltern der künftigen Bewohner*innen des Hauses, sogar ein Klient selbst schaute sich das Treiben in seinem künftigen Zuhause an. Auch Gernsheims Bürgermeister Peter Burger fand nur anerkennende und Mut machende Worte für das Angebot der NRD und das helle, einladende Haus. Er betonte, wie wichtig es der Stadt und seinen Bürger*innen ist, Menschen mit Behinderung in Gernsheim begrüßen zu dürfen.

Das Team um Julia Kuttner führte rund 100 Menschen durch die Räumlichkeiten, erklärten und zeigten. Jetzt, nach dem ganzen Trubel, kann die Robert-Koch-Straße 1 das sein, für was sie gebaut wurde: ein gemütlicher, heller und ansprechender Rückzugsort für acht beeinträchtigte Menschen.

ÜBRIGENS: Wer noch auf der Suche nach einer attraktiven, sinnstiftenden und abwechslungsreichen Arbeit in einem tollen Team ist, kann sich gerne an bewerbung@nrd.de wenden! Wir freuen uns auf euch!

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