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Tanzen, Spaß haben und Kontakte knüpfen

14.09.2023

Tanzen, Spaß haben und Kontakte knüpfen

Am Freitag, den 8.9. veranstaltete die NRD gemeinsam mit dem Haus der Jugend in Mainz eine „Kontakt-Party“. Zahlreiche Gäste kamen zu der Veranstaltung und freuten sich auf einen Abend, bei dem sie feiern sowie Kontakte und neue Freundschaften knüpfen konnten.

„Ich will wieder an die Nordsee, ich verliere den Verstand…“ tönt es am vergangenen Freitagabend aus den Boxen im Mainzer Haus der Jugend. Gerade gibt die Band Trinkgeld eine Version des bekannten „Ärzte-Klassikers“ zum Besten und heizt den Besucher*innen so richtig ein. Kaum noch ein freier Platz auf der Tanzfläche. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die „Kontakt-Party“, die die NRD gemeinsam mit dem Haus der Jugend organisiert hat, ist in vollem Gange.

Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung stehen die ersten Gäste voller Vorfreude vor der Tür und sind bereit für den Abend. Richtig los geht es dann um 19 Uhr. „Man merkt, dass alle Lust haben, zu feiern und schon lange darauf gewartet haben, dass es mal wieder eine solche Gelegenheit gibt“, erklärt Alena Venema, die an diesem Abend hinter der Theke steht und Getränke ausschenkt. Sie leitet in der NRD u.a. den Bereich der „Unterstützten Kommunikation“ (UK) und hat im Vorfeld gemeinsam mit ihrem Team für diesen Abend einiges vorbereitet. Schließlich sind unter den Gästen auch Menschen, denen es schwerfällt, sich verbal zu äußern und mit anderen in Kontakt zu treten. Doch genau das ist es, weshalb viele hier sind: Andere Leute kennenlernen, Spaß haben und Kontakte knüpfen.

Das in vielen Stunden vorbereitete Equipment hilft dabei. „Ei Gude, ich möchte bitte ein Bier“, ist gerade an der Theke zu hören. Bestellt hat das Getränk ein junger Mann mit Hilfe einer „sprechenden Leiste“, die mit sogenannten Metacom-Symbolen (©Annette Kitzinger) bebildert und von NRD-Mitarbeiter*innen besprochen wurde. Das Gerät ist einfach zu bedienen und bietet denjenigen, die nicht sprechen können, die Möglichkeit, eigenständig unter den vorhandenen Getränken und Snacks auszuwählen und zu bestellen. Bebilderte Preislisten helfen zusätzlich beim Bezahlen. „Viele sind heute mit einer Begleitperson hier und stellen fest, dass sie an einigen Stellen, wie zum Beispiel in diesem Fall, gar nicht auf ihre Unterstützung angewiesen sind“, beschreibt eine Mitarbeiterin des UK-Teams. Und ergänzt: „Umgekehrt sind auch die Begleitpersonen überrascht, welche Möglichkeiten es gibt, die Kommunikation zu unterstützen.“

Um dem Motto „Kontakt-Party“ vollends gerecht zu werden, wird den Besucher*innen neben der mitreißenden Band aber noch mehr geboten. So gibt es beispielsweise die allseits beliebte Fotoecke. Hier kann man sich verkleiden und mit Hilfe von Schildern, die ebenfalls mit den bewährten Metacom-Symbolen versehen sind, seiner Stimmung Ausdruck verleihen. Wer beispielsweise sagen möchte, dass er gut drauf ist und die Party „mega“ findet, greift zu dem entsprechenden Schild mit dem Megafon.

Wer lieber zur „Speed-Dating-Tafel“ möchte, schaut sich einfach kurz um und weiß, dank der Beschilderung der Räumlichkeiten mit Symbolen für Garderobe, Band, Toilette usw. direkt, wo er hinmuss. Bei der Tafel angekommen, haben Interessierte nun die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dazu können Sie auf vorbereitete Fragen wie „wo kommst du her?“, „wie heißt du?“ oder „wollen wir Nummern austauschen?“ zurückgreifen. Um Missverständnissen vorzubeugen, konnten die Besucher*innen zu Beginn der Party zwischen Aufklebern auswählen, die symbolisieren, ob sie angesprochen werden möchten oder lieber nicht.

Am Ende der Party muss man die Gäste nicht lange fragen, wie es ihnen gefallen hat. Alle haben ein Lächeln im Gesicht und erklären, dass sie es toll fanden. Schon jetzt freuen sie sich darauf, dass die Veranstaltung auch im nächsten Jahr stattfindet, und planen den Termin schon heute fest ein.

Das gilt aber nicht nur für die Party-Gäste auch alle anwesenden Mitarbeiter*innen und das Orga-Team sind von dem gelungenen Abend und dem herzlichen Miteinander überwältigt und freuen sich auf eine Wiederholung. „Der Abend darf aber nicht ohne ein großes Dankeschön enden“, sagt Peter Thiele, der den NRD-Wohnverbund in Mainz leitet und die Party federführend mit organisiert hat. „Ohne die zahlreichen engagierten Kolleg*innen, das Haus der Jugend und den Einsatz der Band Trinkgeld, wäre es nicht so eine gelungene Veranstaltung geworden“, ergänzt er und blickt dankbar in die Runde.

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