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Tour durch die Bergstraße

06.06.2024

Tour durch die Bergstraße

Regionale Jugendhilfe mal vier: Vertreter*innen des Kreises Bergstraße besuchen Angebote für Kinder und Jugendliche der NRD

Eine eigene Werkstatt, viel Platz für Spiel und Bewegung, gemeinsame Ausflüge, individuelles Lernen: Das Förderangebot der Tagesgruppe der NRD in Lampertheim ist breit gefächert. Gudrun Holl und Christoph Nieder begleiten hier Kinder ab sechs Jahren kompetent und mit viel Herz vom späten Vormittag bis in den Abend. „Zurzeit ist bei uns eine dritte Stelle vakant und eine engagierte Mitarbeit ist sehr willkommen“, erzählen die beiden.

Zu den Angeboten der NRD für junge Menschen an der Bergstraße gehört auch die intensivpädagogische Wohngruppe in Heppenheim. Sie richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren, die derzeit nicht in ihrer Familie leben können. Das Team um Gruppenleiterin Nadira Jawher versteht sich „als Begleiter auf Zeit“. „Wir möchten den Jugendlichen einen verlässlichen und unterstützenden Rahmen bieten, in dem sie gemeinsam mit Gleichaltrigen ihren Alltag meistern können“, so Jawher. Ziel ist in der Regel die anschließende Verselbständigung in ein eigenständiges Leben.

Ein weiteres - aktuell sehr bekanntes - Angebot ist die inklusive Wohngruppe für junge Menschen in Bensheim, die bundesweit Modellcharakter hat. In dieser Wohngruppe, die Ende 2022 gemeinsam mit dem Jugendamt Bergstraße entwickelt wurde, werden erstmals Leistungen der beiden Rechtskreise Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zusammengeführt. Petra Schäfer und ihrem interdisziplinären Team gelingt es, das Wissen und die Arbeitsweisen beider Fachbereiche effektiv zu verknüpfen. Mit Erfolg: „Eine erste Rückführung in die Familie konnte bereits realisiert werden“, freut sich Petra Schäfer.

Ebenfalls in Bensheim gibt es das Kooperationsprojekt „Lernen mit Herz“ (LmH) in Kooperation mit der Weschnitztalschule. Dort unterstützt die NRD zurzeit 32 Schüler*innen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung, um ihnen den Besuch einer allgemeinbildenden Schule zu ermöglichen. „Uns ist es wichtig, individuell zu schauen, welche Unterstützung die Schüler*innen zur Stabilisierung benötigen“, erklärt Teamleiter Alexander Öxler.

Die vier Angebote in Lampertheim, Heppenheim und Bensheim sind Teil des vielfältigen Angebotsspektrums des Geschäftsbereichs Kinder, Jugend und Familie der NRD im Kreis Bergstraße. Sie haben unterschiedliche pädagogische Konzepte. Allen gemeinsam ist die enge Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. Davon konnte sich auch Matthias Schimpf, Erster Kreisbeigeordneter des Kreises Bergstraße, bei seinem Besuch überzeugen. Gemeinsam mit Tina Göttmann, Heimaufsicht des Jugendamtes Heppenheim, und Kai-Oliver Schramek, Verwaltungsleiter des Jugendamtes Bergstraße, machte er sich kürzlich ein Bild von den verschiedenen Angeboten. Auch er sieht in der regionalen Vernetzung und der Orientierung an den örtlichen Gegebenheiten eine wichtige Grundlage für die Umsetzung einer inklusiven Jugendhilfe.

NRD-Regionalleiter Daniel Bialon führte die Gäste zusammen mit den Kolleg*innen vor Ort durch die Standorte. „Unser pädagogisches Angebot an der Bergstraße deckt viele Bereiche der Jugendhilfe ab“, machte er deutlich. Neben einer Kindertagesstätte und einem Inklusivem Familienzentrum gehören vielfältige ambulante Hilfen, Kooperationsprojekte mit Schulen, eine Jugendberufshilfe sowie themenbezogene Wohn- und Tagesgruppen zum Geschäftsbereich Kinder, Jugend und Familie an der Bergstraße. Auch in den Landkreisen Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg, dem größten Einzugsgebiet, besteht das pädagogische Angebot aus einer Vielzahl ambulanter und stationärer Hilfen. Ziel dieser Ausrichtung sei es, so Bialon, „umfassende pädagogische Hilfen aus einer Hand anzubieten“. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Foto: Im Eingangsbereich der KiJuFa-Geschäftsstelle in Bensheim: v. l. hinten: Anna Silomon-Rönnebeck (Referat Qualität und Innovation), Kerstin Weck, (stellv. Regionalleitung), Tina Göttmann (Heimaufsicht Kreis Bergstraße), Matthias Schimpf (Kreis Bergstraße), Daniel Bialon (Regionalleitung), vorne: Dr. Thorsten Hinz (Vorstand) und Nicole Steigler (Geschäftsbereichsleitung).

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  • Inklusion...

    ... finde ich sehr gut. Wenn Kinder von Anfang an zusammen sind und nicht auseinandersortiert werden, gewöhnen sich alle aneinander und können lernen, sich gegenseitig zu helfen. 

    Inklusion...
    Horst Enzmann
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