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"Das alles ist Diakonie": Dekanatskonfitag mit mehr als 160 Jugendlichen in der NRD

02.05.2024

"Das alles ist Diakonie": Dekanatskonfitag mit mehr als 160 Jugendlichen in der NRD

Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Darmstadt haben einen Dekanatskonfitag unter dem Motto „Das alles ist Diakonie“ auf dem Gelände der NRD gemeinsam erlebt. Haupt- und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit im Dekanat und NRD-Mitarbeitende hatten den Konfitag vorbereitet.

Nach einem Gottesdienst in der Lazaruskirche besuchten die mehr als 160 Jugendlichen Workshops auf dem NRD-Gelände und im Bürgerzentrum in Nieder-Ramstadt. Mit einem Rollenspiel kamen Deborah König und Alicia Lachmann vom Betreuten Wohnen der NRD in Darmstadt mit den Jugendlichen über Unterstützung von Menschen mit Behinderung ins Gespräch. Hier stellte sich auch die Klientin Verena Becker vor, die in Darmstadt im Betreuten Wohnen lebt und Unterstützung etwa bei Arztbesuchen oder Behördengängen in Anspruch nimmt, „um selbstständiger zu werden“ und „Orientierung zu bekommen“, wie die Sechsunddreißigjährige erzählte. Auch bekomme sie dabei Hilfe, sich selbstständig im öffentlichen Nahverkehr zu bewegen. „Die Klienten kommen mit ihren Wünschen zu uns“, berichtet Deborah König, die nach dem Prinzip der Personenzentrierung statt der Angebotszentrierung arbeite.

Beate Braner-Möhl, die in der NRD die Stabsstelle „Theologie, Seelsorge und Beratung in Krisen“ leitet, bot einen Workshop zum Thema „Recht auf Kommunikation“ an. Auch das Wahlrecht, ein Grundrecht, das Menschen mit Behinderung erst seit drei Jahren haben, sei eine Form von Kommunikation. Sie informierte anschaulich über Hilfsmittel für Menschen, die sich nicht sprachlich äußern können, wie etwa „Talker“ oder „Buzzer“. Hier können Symbole gedrückt werden, die ein Bedürfnis ausdrücken. Auch in die Gebärdensprache führte Beate Braner-Möhl ein und erarbeitete mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden etwa Sätze wie „Ich will ein Schokoladen-Eis“ mimisch und gestisch auszudrücken. Abschließend übte sie mit den Jugendlichen noch Psalm 23 in Gebärdensprache ein. Es sei erwiesen, so Beate Braner-Möhl, dass sich Texte in Verbindung mit Gesten, Mimik und Symbolen leichter merken ließen.

Einen Sinnespfad hatte Gemeindepädagoge Kai Becker in der Turnhalle aufgebaut, daneben luden Mitglieder der Evangelischen Jugendvertretung zu einem Parcours mit dem Rollstuhl ein. Die Situation blinder Menschen ließen Gemeindepädagogin Christa Hermann und eine erblindete Frau die Jungen und Mädchen nachempfinden. Auch die anderen Gemeindepädagoginnen und -pädagogen hatten spannende Workshops vorbereitet: Hier konnten die Jugendlichen unter anderem zwischen den Themen Demenz, künstliche Intelligenz oder Sucht wählen. Zum Abschluss des Tages gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Zaubershow mit Mr. Joy.

Stadtjugendpfarrerin Dagmar Unkelbach, die den Tag mitorganisiert hat, zeigte sich dankbar für die „gelungene Veranstaltung, bei der sich viele Menschen begegnet sind und viele zu dem vielfältigen Programm beigetragen haben“. Auch Gemeindepädagogin Andrea Rücker hat viele gute Rückmeldungen erhalten, von Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber auch von Workshop-Verantwortlichen. Viele von ihnen wollen auch nächstes Jahr wieder dabei sein.

Text und Bild: Rebecca Keller

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