17.04.2025
Die NRD rückt zusammen: Das Jubiläum ist nicht nur ein schöner Anlass zum Feiern. Ganz unabhängig von ihren vielen Angeboten für Menschen mit Unterstützungsbedarf zeigt die NRD, wie gut und effizient die einzelnen Arbeitsbereiche zusammenarbeiten können.
Die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) feiert ein bedeutendes Jubiläum: Seit 125 Jahren setzt sie sich für Menschen mit Unterstützungsbedarf ein. Im Dezember 1899 wurde die Gründungsurkunde unterzeichnet, 1900 nahm man die ersten Bewohner*innen auf.
Heute ist die NRD eine moderne, soziale Einrichtung mit einem breiten Angebotsspektrum. Das Jubiläumsjahr 2025 bietet Anlass, die Entwicklung der NRD zu würdigen, das Erreichte zu feiern und gemeinsam über zukünftige Herausforderungen nachzudenken. Neben einem großen Festakt im Juni wird es zwei Fachveranstaltungen an verschiedenen Standorten geben: In Bensheim steht die Kinder-, Jugend- und Erziehungshilfe im Fokus, während sich die Veranstaltung in Jugenheim mit der Arbeit der NRD in Rheinhessen befasst.
Give-Aways aus eigener Produktion
All das will organisiert sein – da ist es umso wichtiger, dass die einzelnen Bereiche der NRD Hand in Hand zusammenarbeiten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. So auch bei den sogenannten Give-Aways, kleine Aufmerksamkeiten, die geladene Gäste und die Mitarbeitenden an das Jubiläum der NRD erinnern sollen. Und weil die Beschäftigten der NRD-Werkstätten seit jeher kreative Eigenprodukte herstellen, war schnell klar, dass die Give-Aways aus eigener Hand stammen sollten. Die Idee: gebrandete Kühlschrank-Magnete.
Die Beschäftigten der Dieburger Werkstätten (DIW) wurden beauftragt, 3.300 unterschiedlich große Astscheiben mit einem Magnet zu versehen. Auf die andere Seite der Holzscheibe, so der Wunsch, sollte „125 Jahre NRD“ stehen. Das Logo dazu entwarf Siegrun Bartl von der NRD-internen Grafikabteilung. Doch die DIW waren zu dieser Zeit dabei, sich einen neuen Laserdrucker zu bestellen, lasern war zu dieser Zeit also nicht möglich. Das bekam Stefani Hirschenkrämer von der Arbeitsvorbereitung der Rheinhessen-Werkstatt (RHW) mit und bot Unterstützung an, die Thomas Kirchmeyer, Leitung DIW, gern annahm.
Erst geübt, dann produziert
NRD-Mitarbeiter*innen der RHW zeigten also den Beschäftigten in Wörrstadt direkt am Laser, was zu tun ist. „Jeder Schritt wurde erklärt und gemeinsam eingeübt“, erzählt Stefani Hirschenkrämer. 36 Sekunden dauert es, bis das gewünschte Logo auf der Holzscheibe eingelasert ist. Den Beschäftigten machte der Auftrag viel Spaß, sie waren mit Eifer bei der Sache. So auch Michell Aguilar aus dem Arbeitsbereich ABD. Sie hatte große Freude daran, die Holzscheiben mit dem Laser zu bearbeiten, sagt Stefani Hirschenkrämer. „Dabei war viel Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Astscheiben unterschieden sich in Größe und Form. Den Laser jeweils präzise am richtigen Punkt zu positionieren, erforderte einiges an Augenmaß.“
Die ersten 600 Holzmagnete sind fertiggestellt und zum Verschenken bereit. Weitere sind in der Produktion, der neue leistungsstarke Laser hat in Dieburg seine Arbeit aufgenommen. „Die Zusammenarbeit funktionierte wirklich wunderbar“, konstatiert Thomas Kirchmeyer. „Es zeigt auch, wie die Werkstätten zusammenwachsen – und das über eine weite Entfernung.“ Stefani Hirschenkrämer kann das nur bestätigen: „Es war wirklich eine schöne gemeinsame Zusammenarbeit.“
Und so ist das 125-jährige Jubiläum der NRD nicht nur ein Beweis einer erfolgreichen Vergangenheit, sondern zeigt auch eindrucksvoll, wie die verschiedenen Einrichtungen der NRD Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig ergänzen.
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