25.09.2025
Die Rheinhessen-Werkstatt (RHW) der NRD hat im September ihren Tag der offenen Tür veranstaltet. Es kam hoher Besuch; die Organisator*innen ziehen eine sehr zufriedenstellende Bilanz.
Zwischen 9.30 und 15 Uhr öffnete die RHW ihre Türen für interessierte Menschen im Wörrstädter Industriegebiet. Und die erschienen zahlreich – rund 250 Gäste kamen an diesem Tag, darunter vier Schulen, viele Eltern und Kund*innen der RHW. Auf dem Plan standen ein inklusives und buntes Mitmach-Programm und zwei Besichtigungstouren der Küche Jugenheim. Außerdem zeigten die Beschäftigten selbst – unterstützt von NRD-Mitarbeiter*innen – die einzelnen Werkstatt-Bereiche, die Tagesförderstätte und das Bildungshaus. Thematisiert wurden auch die täglichen Herausforderungen. „Wir schauen ganz genau, wer welche Arbeit leisten kann“, erklärte Stefani Hirschenkrämer von der Arbeitsvorbereitung der RHW. Das übergeordnete Ziel bleibe immer, Beschäftigte in den Allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen.
Hoher Besuch im Spiesheimer Weg 33
Wie wertvoll die Arbeit der NRD auch in Wörrstadt ist, zeigte der Besuch des Wörrstädter Bürgermeisters Markus Conrad, der von einem „guten Kontakt zur NRD in unserer Verbandsgemeinde“ spricht. Er zeigte sich sehr interessiert, stellte viele Fragen und suchte den persönlichen Kontakt zu den Beschäftigten. Conrad resümierte: „Der Tag der offenen Tür war wieder bestens organisiert und es gab ein abwechslungsreiches und umfangreiches Programm, sodass man alle Bereiche der RHW und die vielfältigen Arbeitsangebote einschließlich des ansprechenden Umfelds kennenlernen konnte. Es hat mich gefreut, dass vor allem auch viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit nutzten, eventuell für sich selbst oder für Angehörige die vielfältigen Angebote der RHW zu sehen und sich umfassend zu informieren.“
Auch die NRD-Kolleg*innen zeigten sich mit dem Tag der offenen Tür hochzufrieden. „Wir konnten zum einen zeigen, wie breit unser Portfolio an Arbeitsaufträgen ist und zum anderen, wie professionell und eingespielt die Werkstatt-Beschäftigten diese erledigen“, sagt Werkstattleiter Benedikt Unterhalt nicht ganz ohne Stolz.
Im kommenden Jahr wird es wieder einen Tag der offenen Tür geben.
Sagen Sie mal, Herr Conrad …
Gibt es etwas, das Sie am Tag der offenen Tür besonders beeindruckt hat?
Markus Conrad: „Es ist wichtig, dass solche Veranstaltungen stattfinden, damit viele Menschen sehen und erleben können, wie wichtig es für unsere Gesellschaft ist, dass es solche Arbeitsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt. So ein Tag dient meiner Ansicht nach aber auch dazu, Wissensdefizite über die Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen abzubauen und dafür zu sorgen, dass die gute Arbeit der RHW und der NRD stärker wahrgenommen wird.
Was mich wieder einmal besonders beeindruckt hat, ist das vorbildliche Engagement und die hochprofessionelle Arbeit, welche alle Beschäftigten der RHW an den Tag legen. Ebenso merkt man in der Einrichtung, dass sich alle sichtlich wohl fühlen und gerne in der RHW arbeiten und sich darüber hinaus auch bei anderen Aktivitäten gerne einbringen.“
Was wünschen Sie der RHW für ihre weitere Zukunft?
Markus Conrad: „Für die Zukunft wünsche ich der RHW weiterhin so engagierte und motivierte Beschäftigte, dass möglichst viele Unternehmen Aufträge an die RHW vergeben und dass sich alle auch weiterhin so sichtlich zufrieden und wohl fühlen.“
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