Im Austausch mit der Politik: Die Grünen zu Gast bei der NRD

30.09.2026

Im Austausch mit der Politik: Die Grünen zu Gast bei der NRD

Eine neunköpfige Delegation von Bündnis 90 / Die Grünen hat kürzlich die NRD besucht. Ziel des Treffens war es, sich gegenseitig besser kennenzulernen, aktuelle Themen miteinander zu besprechen und den Austausch zwischen Politik und NRD zu stärken. Auf dem Programm stand neben dem gemeinsamen Gespräch auch ein Rundgang über das ehemalige Kerngelände in Nieder-Ramstadt.

Die Delegation bildete einen vielseitigen Mix aus Vertreter*innen der Grünen sowie Mitgliedern des Kreistags und des Kreisausschusses – teilweise mit mehreren politischen Funktionen. So gehört Christian Grunewald auch zur Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbands (LWV) Hessen, seine Kollegin Bettina Mathes kandidiert aktuell dafür. Mit dabei waren außerdem Dr. Linda Frey (Sprecherin des Kreisvorstandes im Landkreis Darmstadt-Dieburg), Mirjam Glanz (MdL), Torsten Leveringhaus (MdL), Andreas Ewald (MdL), Heidrun Buxmann-Hauke, Claudia Schlipf-Traup und Felix Lokay. Die beiden NRD-Vorstandsmitglieder Dr. Thorsten Hinz und Christian Fuhrmann sowie Michael Schulze, Leiter der Wichernschule, begrüßten die Gäste herzlich.

Gegenseitiges Interesse und offene Gespräche

Schnell wurde deutlich, dass auf beiden Seiten großes Interesse an einem offenen Austausch bestand. Während die NRD die Gelegenheit nutzte, sich über die aktuelle politische Lage und insbesondere die Situation bei den Kostenträgern zu informieren und diese einordnen zu lassen, wollten die Gäste die NRD und ihre vielfältigen Angebote näher kennenlernen.

Im Mittelpunkt standen unter anderem Fragen zum Zusammenspiel eines Leistungserbringers wie der NRD mit unterschiedlichen Kostenträgern wie dem Landeswohlfahrtsverband oder Kommunen und Kreisen. Die NRD stellte dabei ihre breite Angebotspalette vor und machte deutlich, mit wie vielen unterschiedlichen Kostenträgern und damit auch mit wie vielen verschiedenen Ansprechpartner*innen sie täglich zusammenarbeitet. „Wir konnten in dem Gespräch die Themen, die uns bewegen, adressieren. Das war gut!“, fasste Christian Fuhrmann den Austausch zusammen.

Auch die aktuellen Kostendebatten waren Thema des Gesprächs. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass bei der Diskussion über Finanzierung und Einsparungen die Wirkung sozialer Angebote und die Leistungen für die Menschen nicht aus dem Blick geraten dürfen. „Wir waren uns einig, dass im Zuge der Kostendebatten, die derzeit geführt werden, die Wirkung und die Leistung und auch der gesetzliche Anspruch der Menschen auf Leistung und Unterstützung oft in den Hintergrund treten“, erläutert Dr. Thorsten Hinz. „Die Rechte der anspruchsberechtigten Menschen dürfen nicht ausgehöhlt werden. Und es dürfen keine reinen Spardebatten werden. Da bestand Konsens.“

In einem offenen Austausch lernte man sich besser kennen.
In einem offenen Austausch lernte man sich besser kennen.

Einblicke vor Ort

Beim anschließenden Rundgang über das ehemalige Kerngelände erhielten die Gäste konkrete Einblicke in die Arbeit und die Angebote der NRD. Unter anderem führte der Weg auch an der Wichernschule vorbei. An ihrem Beispiel konnte die NRD die aktuellen Herausforderungen bei der Finanzierung sozialer Angebote anschaulich machen. „Unter dem Fakt des aktuellen Sparzwangs konnten wir am Beispiel unserer Wichernschule deutlich machen, wie langwierig Verhandlungen sein können, dass wir aber letztendlich hoffen, mit dem Kreis zu einem guten Ergebnis zu gelangen“, sagte Christian Fuhrmann. Die NRD befindet sich bereits seit längerer Zeit mit dem Landkreis in Gesprächen über die Finanzierung und Zukunft der Wichernschule.

Gemeinsam im Gespräch bleiben

Die Vertreter*innen der Grünen zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt und Lebendigkeit der Angebote der NRD. Gleichzeitig konnte die NRD deutlich machen, welche wichtige Rolle sie als Versorgungssäule im Landkreis und als einer der großen Träger in der Region einnimmt. Am Ende des Besuchs stand deshalb vor allem eine Erkenntnis: Der persönliche Austausch ist wichtig – und soll fortgesetzt werden. „Wir wollen unbedingt in Kontakt und im Gespräch bleiben, so haben wir das zum Schluss besprochen“, resümiert Dr. Thorsten Hinz. In großer gegenseitiger Wertschätzung verabschiedeten sich die Gäste und Gastgeber nach einem intensiven und informativen Austausch.

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