Nachhaltig und barrierefrei unterwegs: NRD investiert in rollstuhlgerechten Elektro-Kleinbus

16.02.2026

Nachhaltig und barrierefrei unterwegs: NRD investiert in rollstuhlgerechten Elektro-Kleinbus

Für die Wohngruppe im Pulvermühlenweg ist es das erste eigene Fahrzeug und für die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) eine Premiere: Mit der Anschaffung eines vollelektrischen Peugeot E-Rifter, der rollstuhlgerecht umgebaut wurde, geht die NRD einen weiteren Schritt, um ihre Klimabilanz zu verbessern.

Barrierefreiheit und Klimaschutz gemeinsam gedacht

Dank des neuen Fahrzeugs kann die Wohngruppe im Pulvermühlenweg ihre Fahrten im Raum Mühltal und Darmstadt künftig flexibel und eigenständig organisieren, beispielsweise zu Arztterminen, für Einkäufe oder Freizeitaktivitäten. „Wir freuen uns sehr über das neue Fahrzeug. So können auch unsere Klient*innen mit stärkeren Beeinträchtigungen besser mobil sein. Gleichzeitig reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck“, berichtet Teamleiter Sean Nazar. Der Kleinbus bietet Platz für fünf Personen, darunter eine Rollstuhlfahrerin bzw. ein Rollstuhlfahrer. Über eine stabile Rampe gelangt der Rollstuhl mithilfe eines Zuggurts in den tiefergelegten Fahrzeugbereich im Heck. Spezielle Rückhaltesysteme sorgen für eine sichere Beförderung während der Fahrt. Moderne Assistenzsysteme wie ein Navigationsgerät, eine Freisprecheinrichtung und ein Parkassistent erleichtern dem Team das Fahren zusätzlich.

Stefan Salamon vom Autohaus Pieroth in Bingen erklärt Teamleiter Sean Nazar (links) die Funktionsweise des umgebauten Kleinbusses.
Stefan Salamon vom Autohaus Pieroth in Bingen erklärt Teamleiter Sean Nazar (links) die Funktionsweise des umgebauten Kleinbusses.

Reichweite im Praxistest geprüft

Vor der offiziellen Inbetriebnahme wurde das Fahrzeug eine Woche lang im Alltag getestet, um die Reichweite und die Praxistauglichkeit zu überprüfen. Neben der Fahrweise und dem Streckenprofil wirkt sich auch das durch den Umbau erhöhte Eigengewicht auf den Energieverbrauch aus. Bei voller Besetzung beträgt die Reichweite rund 150 Kilometer pro Akkuladung. „Für unsere Einsatzbereiche ist das völlig ausreichend“, so Nazar.

Gerade im Bereich der behindertengerechten Fahrzeuge ist der Umstieg auf alternative Energien noch keine Selbstverständlichkeit. Der Umbau eines Elektrofahrzeugs ist technisch anspruchsvoll, da sich die Batterie im Fahrzeugboden befindet. Um Platz für einen Rollstuhl zu schaffen, sind umfangreiche Anpassungen notwendig, einschließlich einer Tieferlegung des Innenraums.

Für die Wohngruppe in Mühltal bedeutet das neue Fahrzeug ein Stück mehr Unabhängigkeit im Alltag. In den kommenden Tagen wird es erstmals regulär im Einsatz sein.

Zukünftig barrierefrei und nachhaltig mobil.
Zukünftig barrierefrei und nachhaltig mobil.

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