18.03.2026
Viele Anschaffungen und besondere Aktionen für die Menschen in der NRD sind nur dank engagierter Spenderinnen und Spender möglich. In diesem Jahr möchten wir regelmäßig genau diese Menschen vorstellen, die sich entschieden haben, die NRD zu unterstützen.
Einer von ihnen ist Erwin Höhne. Er wurde 2011 durch seine Frau auf die NRD aufmerksam gemacht und spendete in diesem Jahr zum ersten Mal. Nach einigen Jahren ergab sich schließlich die Gelegenheit, die NRD bei einem Tag der offenen Tür in Mühltal noch besser kennenzulernen. „Ich habe mir dort die Zeitschrift ‚NRD bewegt‘ mitgenommen und darin gelesen, dass ein Fahrrad für Menschen mit Behinderung auf der Wunschliste stand“, erzählt Erwin Höhne. Dem begeisterten Freizeitsportler, der sich immer wieder auch gerne selbst aufs Fahrrad schwingt, war es eine Herzensangelegenheit hier zu unterstützen – und so spendete er eines der kostspieligen Fahrräder, die auch für Menschen mit Beeinträchtigung geeignet sind. „Es hat mir viel Freude bereitet, das Fahrrad an die Wohngruppe der NRD in Groß-Gerau zu übergeben“, erinnert er sich mit einem Lächeln.
Das
war vor fünf Jahren. Der Senior ist der NRD also schon einige Jahre treu
verbunden und spendet regelmäßig für verschiedene Projekte. Zuletzt engagierte
er sich beim ersten Spenden-Radeln der NRD und fuhr Runde um Runde auf dem
Hofgut Oberfeld. Jede gefahrene Runde erbrachte dabei Spenden für die neue inklusive
Gärtnerei der NRD. Eine Veranstaltung ganz nach seinem Geschmack. So beginnt
sein Alltag regelmäßig mit Frühsport nach dem Aufstehen um 4:45 Uhr. Eine
Ausnahme ist der Sonntag, an dem er sich eine Stunde mehr Schlaf gönnt.
Schon jetzt hat Erwin Höhne angekündigt, auch im kommenden Jahr geplante
Projekte für die Klienten und Klientinnen der NRD zu unterstützen.„Das Wohl anderer Menschen liegt mir besonders am Herzen.
Der Kontakt zu ihnen bereitet mir immer wieder große Freude“, beschreibt er die
Gründe für sein Engagement.
Ein weiterer Beweggrund für Erwin Höhne, zu spenden, liegt in seiner Vergangenheit begründet: „Ich habe keine leichte Kindheit gehabt; 1945 ist meine Mutter mit mir und meinem Bruder aus Oberschlesien geflohen und ich bin als Halbwaise aufgewachsen“, fasst er die damalige Situation kurz zusammen. Seine Mutter habe sich alles vom Mund abgespart, um ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Sie hat also den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Karriere und ein gutes Leben gelegt.
Der gelernte Export-Kaufmann war einen Großteil seines Berufslebens bei der Firma „Wella“ tätig. Noch heute blickt er gern auf diese Phase seines beruflichen Werdeganges zurück. Es war eine Arbeit, die ihn erfüllt hat und die mit zahlreichen interessanten Reisen nach Amerika und in die Karibik verbunden war. Privilegien, die er noch heute zu schätzen weiß. Deshalb ist es ihm eine Herzensangelegenheit, etwas zurückzugeben und Menschen zu unterstützen, die sich gewisse Dinge selbst nicht ermöglichen können.
„Etwas für die Menschen in der NRD zu spenden, gibt mir vielmehr zurück, als ich gebe“, erklärt er noch. Und wer Erwin Höhne zuhört, merkt schnell, dass dies keine Floskel, sondern ein tief empfundenes Gefühl ist.
Wir danken Erwin Höhne für sein Engagement und wünschen ihm von Herzen alles Gute für die Zukunft.
© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
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