Umgang mit dem Corona-Virus

Der Umgang mit dem Corona-Virus und die Umsetzung der empfohlenen Schutzmaßnahmen sind auch in der NRD ein aktuelles Thema. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Klienten und Mitarbeitenden sehr ernst und haben einen Präventionsstab gegründet, der die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie täglich verfolgt und daraus abgeleitet angemessene Maßnahmen für die NRD festlegt.

Wir informieren die Mitarbeitenden und Klienten zur Durchführung hygienischer Maßnahmen und erstellen Richtlinien für das Vorgehen beim Auftreten von Krankheitszeichen oder Kontakt zu erkrankten Personen. Dabei orientieren wir uns an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und stimmen uns mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und Gesundheitsämtern ab.

Konkrete Maßnahmen, die wir bereits eingeleitet haben, dienen dem Ziel mögliche Infektionsketten zu minimieren.

Sie können sich jederzeit an dieser Stelle über den aktuellen Stand informieren. Wenn Sie darüberhinausgehend Fragen haben, wenden Sie sich gerne an gesundheit@nrd.de

Umsetzung konkreter Maßnahmen

Werkstätten/Tagesstätten der NRD in Hessen

Stand: 06.07.2020

Die Landesregierung in Hessen hat das Betretungsverbot für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesförderstätten und Tagesstätten aufgehoben. Dabei müssen jedoch auch künftig alle geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Dieser Beschluss gilt seit dem
6. Juli.
Wir befinden uns derzeit in den Vorbereitungen zum weiteren Vorgehen. Sobald wir mehr sagen können, informieren wir darüber an dieser Stelle.

Beschäftigte und gesetzliche Betreuer*innen sind gebeten, sich bei individuellen Fragen an den jeweils zuständigen Sozialdienst der Werkstätten zu wenden.

Werkstätten/Tagesförderstätten der NRD in Rheinland-Pfalz

Stand: 06.07.2020

In Rheinland-Pfalz wurden die Tagesförderstätten seit dem 15. Juni schrittweise und unter Einhaltung bestimmter Maßnahmen und Vorgaben wieder geöffnet.

Die Rheinhessen-Werkstatt hat bereits seit dem 4. Mai wieder geöffnet und nimmt ihren Betrieb schrittweise wieder auf.

Inzwischen wurde eine neue Landesverordnung verabschiedet, die seit dem 1. Juli 2020 gültig ist. Eine neue Regelung darin besagt, dass nunmehr alle Beschäftigten wieder regulär zur Arbeit kommen müssen. Bislang war das Arbeitsangebot für alle Beschäftigten „freiwillig“. Nur noch denjenigen, die einer Risikogruppe angehören, ist es weiterhin frei gestellt, ob sie aufgrund dessen die Arbeit noch nicht wieder aufnehmen oder, ob sie wieder in die Werkstatt kommen möchten.
Eine weitere Neuerung besteht zudem darin, dass Beschäftigte, die in einer besonderen Wohnform leben wieder zusammen mit denjenigen arbeiten dürfen, die alleine oder bei Angehörigen leben. Bisher mussten diese Gruppen strikt voneinander getrennt werden.

Dies ist vor allem deshalb möglich, da ein umfassendes Konzept mit Maßnahmen beachtet wird, mit Hilfe dessen sich Mitarbeitende und Beschäftigte gegenseitig schützen können. Dazu gehört zum Beispiel, dass nicht alle Beschäftigten auf einmal wieder zurückkehren. Außerdem müssen alle, die in der Werkstatt arbeiten, einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

Nach derzeitigem Stand ist geplant, dass bis zum 20. Juli 2020 alle Beschäftigten wieder ihre Arbeit aufgenommen haben.

Beschäftigte und gesetzliche Betreuer*innen sind gebeten, sich bei individuellen Fragen an den Sozialdienst der Rheinhessen-Werkstatt zu wenden.

Wichernschule

Informationen zur Wiedereröffnung der Wichernschule finden Sie hier.

Bewegungsbad

Informationen zum Bewegungsbad finden Sie hier.

NRD Altenhilfe GmbH

Informationen zur NRD Altenhilfe finden Sie hier.

Besuchsregeln: Die Umsetzung hängt vom Einzelfall ab

Das umfassende Besuchsverbot für besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe ist von den Landesregierungen in Hessen zum 4. Mai und in Rheinland-Pfalz zum 7. Mai gelockert worden. Zu den Voraussetzungen für Besuche gehört, dass die Besucher*innen sich anmelden, sich beim Besuch in eine Liste eintragen müssen und bereit sind, sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Der Mundschutz, der dabei zu tragen ist, muss in Hessen von der jeweiligen Einrichtung gestellt werden.

Besucher müssen die Möglichkeiten mit Mitarbeitenden abstimmen

Die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) steht angesichts dieser Verordnungen nach wie vor der Herausforderung gegenüber, die Regeln so zu gestalten, dass der Gesundheitsschutz für die rund 880 Menschen, die in den Wohneinrichtungen der NRD leben, gewährleistet ist. Konkret bedeutet dies, dass Besuche dann möglich sind, wenn die Beteiligten tatsächlich in der Lage sind, sich an die genannten Regeln zu halten. Dies muss in jedem einzelnen Fall mit den Mitarbeitenden in den NRD-Wohneinheiten abgestimmt werden.

Überdies müssen auch regionale amtliche Entscheidungen berücksichtigt werden, die vor Ort gelten. So hat zum Beispiel der Odenwaldkreis am 5. Mai 2020 mitgeteilt, dass Besuche in Einrichtungen derzeit noch nicht zugelassen werden können. Der Odenwaldkreis, in dem die NRD Wohn- und Assistenzangebote macht, ist von Corona stärker belastet als andere Regionen. Über Lockerungen soll wöchentlich neu entschieden werden.

Die Besuchsregelungen gelten vorerst bis zum 16. August. Entscheidungen zu Öffnungen und zur Lockerung von Einschränkungen können die Bundesländer und Landkreise treffen, da die Infektionszahlen von Region zu Region sehr unterschiedlich sind.

Informationen zum Thema in Leichter Sprache

Schutz vor Ansteckung: Plakat 
Schutz vor Ansteckung: Info
Ansteckung Bewohner: Info
Ansteckung Beschäftigte: Info

Kontakt

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    Thomas Kirchmeyer,
    Produktionsleitung (Dieburger Werkstätten)
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