NRD-Blog

Themen aus der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe

 
  • 25.08.2015  |   Gastautor "Irgendwann ohne gesetzliche Betreuung"

    "Irgendwann ohne gesetzliche Betreuung"

    Die NRD hat sich verändert. Es wird jetzt mehr getan, um Menschen mit Einschränkungen zu fördern. Zum Beispiel gibt es mehr Arbeitsplätze außerhalb der Werkstatt als früher. Ich möchte auch gern draußen arbeiten, auf jeden Fall. Das ist viel interessanter. In den Mühltal-Werkstätten war ich schon in vielen Abteilungen: In der Montage/Verpackung, in der Gärtnerei, in der Metallwerkstatt, auf dem Sonnenhof, in beiden Kantinen und zuletzt in der Außenarbeitsgruppe bei der Firma Riegler in Nieder-Ramstadt.

  • 20.08.2015  |  Marlene Broeckers Diakonie ist Menschenliebe

    Diakonie ist Menschenliebe

    Mit dem Bild vom barmherzigen Samariter, dargestellt in einem der von Kees de Kort gestalteten Fenster der Lazaruskirche (Foto) in Nieder-Ramstadt, schlug Vorständin Brigitte Walz-Kelbel beim Einführungstag für neue MitarbeiterInnen den Bogen zum Thema Diakonie. „Die Haltung, in der ein Mensch etwas tut, ist immer wesentlich“, sagte sie. „Wer ein Menschenliebhaber ist, hat eine diakonische Haltung.“

  • 10.08.2015  |   Gastautor Mein geliebter Schokopudding

    Mein geliebter Schokopudding

    Alexander hat Schulferien. Er wohnt mit seiner Familie nicht weit weg von Nieder-Ramstadt. Seine Mutter arbeitet in der NRD. Häufig kommt Alexander zusammen mit seinem Vater in die Caféteria der NRD zum Mittagessen. Darüber hat er uns freundlicherweise einen Beitrag geschrieben.

  • 05.08.2015  |   Gastautor Gut, dass alles vorbei ist

    Gut, dass alles vorbei ist

    Mit dem Buch „Aussortiert. Leben außerhalb der Gesellschaft“ legt die Stiftung Nieder Ramstädter Diakonie etwas Außergewöhnliches vor. Bewohnerinnen und Bewohner und auch frühere Mitarbeiter erzählen vom Leben in den Nieder Ramstädter Heimen nach 1945. Das ist viel mehr als sentimentale Erinnerung. Ein Beitrag des Offenbacher Journalisten Andreas Winkel.

  • 04.08.2015  |   Gastautor Traumrollen für alle

    Traumrollen für alle

    „An Tagen wie diesen dürfen wir unendlich sein.“ Dies war nicht nur Ein- und Abstimmungssong des ersten Theaterstücks der Gruppe "Chamäleon" in der Lazaruskirche, sondern gleichzeitig auch das Gefühl, das durch das Singen voller Inbrunst an das Publikum weitergegeben wurde. Ein Beitrag von Hannah Bernstein.

  • 29.07.2015  |  Isabelle Fey Liebespaar

    Liebespaar

    Am 28.07 wurde die Kunstausstellung BehindART im Foyer des Kongresszentrums Darmstadtium in Darmstadt eröffnet. Hundert Künstler mit Behinderung und zehn Künstler ohne Behinderung zeigen dort bis zum 14. August Bilder, Collagen und Skulpturen. Das „Liebespaar“ – ein großes Acrylgemälde von Andrea Söller - nimmt in der Ausstellung einen prominenten Platz ein. Die Künstlerin arbeitet in der Mühltal-Werkstatt der NRD und nutzt zweimal die Woche den neu eingerichteten Kunstraum, um kreativ tätig zu sein.

  • 27.07.2015  |  Doris Henkel Kunst als Mittel der Inklusion

    Kunst als Mittel der Inklusion

    Am Dienstag, 28. Juli 2015 öffnet unter dem Titel "Auf Augenhöhe" die BehindART 18 im Darmstadtium ihre Tore. Die 18. Ausstellung über Kunst von Menschen mit Behinderung ist zum ersten Mal erweitert worden für Kunst von Menschen ohne Behinderung. Auch Künstler der NRD sind wieder dabei.

  • 23.07.2015  |  Marlene Broeckers „Man war immer präsent – Tag und Nacht“

    „Man war immer präsent – Tag und Nacht“

    Ein Beitrag von Diakon Wulf-Dieter Gammert, veröffentlicht im Buch "Aussortiert - Leben außerhalb der Gesellschaft". - "Mit 20 entschloss ich mich, ein diakonisches Jahr in Bethel zu machen. Danach begann ich mit meiner fünfjährigen Ausbildung zum Diakon in der Bruderschaft Nazareth in Bethel. Sie umfasste theologische Fächer und das Erlernen der großen Krankenpflege. Nach dem Abschluss wurde ich nach Nieder-Ramstadt entsandt. Ich habe meine Sachen gepackt und bin hierhergekommen."

  • 20.07.2015  |  Werner Bloßfeld Die Revolution des Grießbrei-Kochens

    Die Revolution des Grießbrei-Kochens

    Ich kam 1973 als gelernter Bäcker in die Heime und wurde vom Direktor per Handschlag eingestellt. Angefangen habe ich als Helfer im Pflegedienst im Männerhaus. Während meiner Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer 1974/75 lernte ich verschiedene Häuser und Gruppen kennen. Nach der Ausbildung musste ich erst einmal in den Sockel. Im Sockel des Männerhauses lebten Mitte der 70er-Jahre über 30 Personen. Bis zu acht Männer waren in einem Zimmer zusammen. Die Metallbetten hatten Plastikmatratzen, die immer schmutzig waren. Im Frühdienst arbeiteten wir wie am Fließband: Einer holte die Männer aus dem Bett, einer hat sie gewaschen, einer zog sie an, dann gab es Frühstück. Die schmutzigen Stoffwindeln mussten ausgewaschen werden. Wenn man das mit kaltem Wasser machte, dann stank es weniger.

  • 16.07.2015  |  Marlene Broeckers „Wir lieben uns seit 42 Jahren“

    „Wir lieben uns seit 42 Jahren“

    Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir schon Silberhochzeit feiern können. Wir sind seit 1971 ein Paar. Standesamtlich haben wir am 12. Juni 2008 geheiratet und in der Kirche wurden wir am 14. Juni 2008 getraut. Die ganze Lazarus-Kirche war voll, so viele waren dabei. Ich liebe die Elvira schon, seit ich zwölf war, damals war sie elf Jahre alt, und wir waren beide in der Wichernschule. Da bin ich schon hinter ihr hergelaufen, ich fand sie toll. Aber man durfte damals gar nicht zusammen sein, noch nicht mal Händchen halten. Und in der Kirche mussten die Buben auf der einen Seite sitzen, die Mädchen auf der anderen.

  • 13.07.2015  |  Marlene Broeckers Kody Carlson

    Kody Carlson

    Der kanadische Student Kody Carlson, 19, hat am 9. Juli ein zehnwöchiges Praktikum an der Wichernschule der NRD beendet. Sein Aufenthalt in Deutschland wurde organisiert vom Fachbereich „Integrative Heilpädagogik/ Inclusive Education“ der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Der Studiengang wurde aufgebaut von Prof. Dr. Anne-Dore Stein, die großen Wert auf den internationalen Austausch legt. Mit Frau Dr. Stein hat sich Kody Carlson während seines Aufenthalt zu mehreren (Arbeits-) Gesprächen getroffen. Lesen Sie den Bericht von Kody Carlson im englischen Original oder in deutscher Übersetzung!

  • 07.07.2015  |  Marlene Broeckers Gedanken über Inklusion von Virginia Dindore

    Gedanken über Inklusion von Virginia Dindore

    Inklusion bedeutet für mich, dass man alle Menschen wieder mehr zusammenführt. Wenn alle aufmerksam und hilfsbereit miteinander umgehen, dann geht es allen auch seelisch besser.

  • 02.07.2015  |  Isabelle Fey Ein spannendes Arbeitsfeld

    Ein spannendes Arbeitsfeld

    Isabelle Fey über ihr Praktikum in der Abteilung Kommunikation & Fundraising der NRD. Sie studiert Online-Kommunikation an der Hochschule Darmstadt

  • 29.06.2015  |  Marlene Broeckers Alleine in Urlaub? Geht doch!

    Alleine in Urlaub? Geht doch!

    Alleine in Urlaub fahren. Ist das zu schaffen? Diese Frage stellte sich Horst Enzmann schon seit einiger Zeit. In diesem Jahr hat er in Michael Sponagel einen Freund gefunden, der ebenfalls bereit war, es zu wagen.

  • 25.06.2015  |  Marlene Broeckers "Es ist ganz viel möglich"

    "Es ist ganz viel möglich"

    Sebastian Urbanski ist Schauspieler und Synchronsprecher. Viele kennen ihn aus dem Fernsehen, wo er zum Beispiel als Hauptdarsteller der ARD-Produktion „So wie du bist“ (2013) Millionen Zuschauer begeisterte.

  • 22.06.2015  |  Marlene Broeckers Immer selbständiger

    Immer selbständiger

    Eine Männer-WG stellt man sich allgemein ziemlich chaotisch vor. Ungewaschenes Geschirr in der Küche, herumliegende Klamotten in den Schlafzimmern, ein Bad, das auch mal wieder geputzt werden könnte. Bei Filip Mohr und Marcel van Zwehl findet sich nichts dergleichen. Wohnzimmer und Küche sind tiptop aufgeräumt, das Bad blinkt und blitzt und in den Schlafzimmern sind die Betten ordentlich gemacht.

  • 18.06.2015  |  Marlene Broeckers Ein Kreativer mit besonderem Talent

    Ein Kreativer mit besonderem Talent

    „Jeder Mensch ist anders. Alle sind verschieden“, sagt Lukas Thelen, 21. Der junge Mann aus Heppenheim ist Autist und wird von Integrationskräften der NRD bei seinem Studium am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt begleitet.

  • 15.06.2015  |  Tobias Koch Gedanken über Inklusion

    Gedanken über Inklusion

    Mein wichtigster Gedanke ist: Dass mit Menschen mit einer Behinderung normal umgegangen wird und nicht wie mit einem rohen Ei. Die schlimmste Barriere ist, Behinderung in den Vordergrund zu stellen. Für mich kommt die Behinderung eigentlich zuletzt. Zuerst der Mensch, sein Wesen, sein Charakter – und dann als kleiner Punkt am Ende die Behinderung.

  • 11.06.2015  |  Andreas Nink Jeder Mensch muss eine sinnvolle Tätigkeit ausüben dürfen

    Jeder Mensch muss eine sinnvolle Tätigkeit ausüben dürfen

    Drei Jahre lang wurde in der NRD an neuen Arbeits-und Bildungsangeboten für die Besucher der Tages(förder)stätten gefeilt. Zwei Teamleiterinnen der Tagesstätte Mühltal bewerten zum Abschluss des Projekts „Arbeit und Bildung“ den Erfolg.

  • 08.06.2015  |  Andreas Nink Schön, dass sich jemand für meine Geschichte interessiert

    Schön, dass sich jemand für meine Geschichte interessiert

    Viele Menschen haben ihr ganzes Leben in den "Nieder-Ramstädter Heimen" verbracht. Es ist für sie nicht leicht, sich ihrer Lebenserinnerungen zu vergewissern. Kathrin Benz von der Stabsstelle Biographiearbeit der NRD erarbeitet mit derzeit 55 Bewohnern deren Lebensgeschichten. Dabei werden nicht nur Erinnerungen wach und für die betroffene Person in einem eigenen Buch festgehalten. Das Erinnern hilft auch, die eigenen Wünsche zu formulieren und das künftige Leben zu planen.

 
 

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  • Inklusion...

    ... heißt für mich, dass alle teilhaben. Es muss nicht immer alles perfekt sein, damit behinderte Menschen teilhaben können. Statt einer Super-Rampe tut es auch ein Stück Sperrholz. Und wenn das auch fehlt, kann man mich auch gerne mal über die Schulter werfen und irgendwo hinein tragen.

    Inklusion...
    Tobias Koch
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