NRD-Blog

Themen aus der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe

 
  • 06.08.2016  |  Marlene Broeckers Zum 50. Mal nach Inzell

    Zum 50. Mal nach Inzell

    Elvira Hötzel, 54, feiert im August ihr 30-jähriges Dienstjubiläum im Reinigungsservice der NRD. Sie kann sich an alle Stationen ihrer Ausbildung und ihres beruflichen Einsatzes mit Tag und Datum erinnern. Auch das Unrecht, das sie als Kind in den Heimen erlitten hat, ist nicht vergessen. Eine Entschädigung von staatlicher Seite steht für sie wie für die ehemaligen Heimkinder in Behinderteneinrichtungen noch aus.

  • 26.07.2016  |  Lars Edelbruck Gerhard Engerts großer Tag

    Gerhard Engerts großer Tag

    Gerhard Engert, 64, lebt seit über 50 Jahren in der NRD. Im November 2015 ist er in den Odenwald umgezogen. In Michelstadt hatte er Mitte Mai einen aufregenden Auftritt bei einer öffentlichen Lesung aus dem Buch „Aussortiert“.

  • 18.07.2016  |  Marc Eichmann Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …

    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …

    Seit sechs Jahren fährt Marc Eichmann einmal im Jahr mit einer ca. 15-köpfigen Gruppe von Jugendlichen und erwachsenen Männern zum Fußball nach Berlin, begleitet von fußballbegeisterten Vätern oder auch Geschwistern.

  • 08.07.2016  |   Gastautor Feuerwehr und DRK – eine sinnvolle und lebensrettende Zusammenarbeit

    Feuerwehr und DRK – eine sinnvolle und lebensrettende Zusammenarbeit

    Angeregt durch einen Zeitungsartikel über die Feuerwehr in Hanau hatte Wohnverbundsleiter Fabien Muller die Idee, Brandschutzschulungen für die Bewohner des Wohnverbunds anzubieten. Mit dieser Idee rannte er bei der Feuerwehr Mörfelden offene Türen ein.

  • 04.07.2016  |  Marlene Broeckers Ramadan: 18 Stunden täglich fasten

    Ramadan: 18 Stunden täglich fasten

    Ramadan, der neunte Monat des islamischen Mondkalenders ist der Fastenmonat. Vier Wochen lang sollen erwachsene Muslime während dieser Zeit fasten, das heißt zwischen Sonnenaufgang und – untergang nichts essen oder trinken. Mit den Mondphasen bewegen sich Beginn und Ende des Ramadan durch alle Monate und Jahreszeiten. Der Ramadan 2016 hat am 6. Juni begonnen und endet am 4. Juli. Wer das Fastengebot befolgt, darf in dieser Zeit 18 Stunden am Tag weder Speisen noch Getränke zu sich nehmen. Ist das auszuhalten? Die NRD-Kollegin Bahar Atmaca, 24, gibt im Gespräch Auskunft.

  • 01.07.2016  |   Gastautor Mit allen Sinnen genießen - aus dem Leben einer "Tagesstättlerin"

    Mit allen Sinnen genießen - aus dem Leben einer "Tagesstättlerin"

    Hallo, ich bin Kinga Schneider, ich wohne im Wohnverbund Mörfelden und bin eine „Tagesstättlerin der ersten Stunde“. Dort ist es meine Aufgabe, mich bei der Erstellung von saisonalen Grußkarten kreativ auszutoben. Außerdem koche ich gemeinsam mit meinen Kollegen einmal in der Woche unser Mittagessen. Zweimal wöchentlich besucht mich hier meine Physiotherapeutin und biegt mich zurecht. So oft ich kann, greife ich in meine „Sinnesbox“ und möchte hier erzählen, was ich darin alles finde:

  • 24.06.2016  |  Marlene Broeckers Die Arbeit den Menschen anpassen

    Die Arbeit den Menschen anpassen

    Am 24. Juni 2016 wurde die Reha-Werkstatt der NRD in Münster bei Dieburg offiziell eröffnet. Ihr Auftrag ist es, Menschen mit seelischer Beeinträchtigung Arbeit mit dem Ziel der Rehabilitation anzubieten. Anläßlich der Eröffnung geht NRD-Vorständin Brigitte Walz-Kelbel der Frage nach, was Arbeit für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung bedeutet.

  • 23.06.2016  |   Gastautor Endlich raus aus de Heime

    Endlich raus aus de Heime

    Ottmar Jäger lebte über 40 Jahre im stationären Wohnen in der NRD in Mühltal. Im Alter von 55 Jahren entschied er sich vor vier Jahren, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Isabell Ehinger, damals Betreuerin der NRD, führte mit Ottmar Jäger ein Gespräch über Gründe, Ziele und Erfahrungen seines Wegs in die Selbstständigkeit.

  • 18.06.2016  |  Marlene Broeckers Bundesteilhabegesetz auf der Zielgeraden

    Bundesteilhabegesetz auf der Zielgeraden

    Mehr als zehn Prozent der deutschen Bevölkerung sind schwerbehindert - 7,5 Millionen Menschen. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll ihnen u.a. durch verbesserte Beratung zu mehr Rechten verhelfen. Die Meinungen und Wünsche von Menschen mit Behinderung sollen die Planung und Umsetzung der jeweils notwendigen Unterstützung stärker bestimmen. So sollen sie besser wählen können, wo und wie sie leben. Sie sollen Geld ansparen können, Barrieren sollen abgebaut, die Mitwirkungsmöglichkeiten sollen gestärkt werden. Zurzeit ist der Gesetzentwurf, der im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet wurde, in der Beratung. Im Herbst soll das Gesetz verabschiedet werden, im Januar 2017 soll es in Kraft treten.

  • 01.06.2016  |  Marlene Broeckers „Kuchenrock“ zum 10. Geburtstag

    „Kuchenrock“ zum 10. Geburtstag

    Das Musikfestival „Kuchenrock“ steht im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier zum 10. Geburtstages im Wohnverbund Groß-Bieberau, der am 2. Juli begangen wird. „Kuchenrock“ ist eine eigene Erfindung des Wohnverbundes und steht natürlich in Verbindung mit Schebb der ersten und einzigen inklusiven Rockband der NRD.

  • 24.05.2016  |   Gastautor Campus-Rallye machte am meisten Spaß

    Campus-Rallye machte am meisten Spaß

    Zwölf Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren aus verschiedenen Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich in diesem Jahr zum Boys-und Girlsday in der NRD angemeldet. Die meisten von ihnen wohnen in Ober-Ramstadt und Mühltal und nutzten den Tag, um sich Einblicke in die Arbeit einer großen Einrichtung der Behindertenhilfe zu verschaffen.

  • 20.05.2016  |  Adelina Fast Marcus Rußlers Zahlenwelten

    Marcus Rußlers Zahlenwelten

    Alles hat ein festes Muster, feste Regeln und eine strenge Zahlenordnung. Häuser reihen sich dicht an dicht, 12 Stück davon, darüber 6 Bäume, 8 Berge und 32 Vögel. Alles besteht aus Zahlenmustern, hat eine feste Ordnung von Zahlen und Daten. Schicht für Schicht baut Marcus Rußler seinen Zahlenkosmos zusammen.

  • 12.05.2016  |  Marlene Broeckers Begleitung von Autisten mit PART

    Begleitung von Autisten mit PART

    Das ungemütlichste Wohnhaus in ganz Mühltal? Würde dafür ein Preis ausgelobt, die Bergstraße 1 a am Rande des NRD-Geländes hätte die besten Aussichten, zu gewinnen. Das Haus, eines von drei Autisten-Häusern auf dem NRD-Gelände in Nieder-Ramstadt, ist äußerst karg eingerichtet. Keinerlei Accessoires. Im gemeinsamen Wohnzimmer nur nackte Möbel und ein verschlossener Medienschrank.

  • 07.05.2016  |  Marlene Broeckers IWo ist prima

    IWo ist prima

    Seit 2012 gibt es eine Interessenvertretung Wohnen (IWo) im Wohnverbund Seeheim/Bensheim, im August 2015 wurde neu gewählt. Jedes Haus des Wohnverbundes ist durch eine Person vertreten. Als Vertrauenspersonen stehen dem fünfköpfigen Gremium Nina Nicolay, Zwingenberg, und Martina Schmidt, Pfungstadt, zur Seite. Aktuell plant die IWo eine Befragung der 68 BewohnerInnen im Wohnverbund Seeheim.

  • 02.05.2016  |  Marlene Broeckers Denn alles Leben ist Begegnung

    Denn alles Leben ist Begegnung

    Mit dem Beschluss des Stiftungsrates, alle Wohnangebote der NRD zu regionalisieren, hat der NRD-Vorstand im Jahr 2005 eine Vision für die zukünftige Entwicklung des NRD-Geländes in Nieder-Ramstadt formuliert: Das Gelände im Herzen Mühltals solle sich zu einem Quartier entwickeln, in dem Menschen jeden Alters mit und ohne Behinderung leben, arbeiten, einkaufen und ein gutes Miteinander pflegen. Mit der neuen Bebauung des Fliednerplatzes ist der Mittelpunkt dieses Quartiers nun geschaffen worden.

  • 23.04.2016  |  Anna Joosten Patrick Jullmann: eine Hand voll Farben

    Patrick Jullmann: eine Hand voll Farben

    Ein Malerkittel, eine Hand voll Farben, ein Pinsel und eine Leinwand, mehr wird nicht benötigt. Patrick Jullmann produziert Bilder in Akkordarbeit. Der Pinsel huscht über die Leinwand und hinterlässt Farbfelder aus feinen Pinselstrichen, die untereinander kommunizieren.

  • 19.04.2016  |   Gastautor Konfitag bei der NRD

    Konfitag bei der NRD

    Als diakonische Einrichtung wird die NRD häufig von den evangelischen Gemeinden der Region besucht, die sich über den Auftrag der NRD informieren, Menschen zu unterstützen, die der Hilfe benötigen. Eine regelmäßige Besuchergruppe sind Konfirmanden, die dem Thema Behinderung in der Regel zum ersten Mal begegnen.

  • 14.04.2016  |  Marlene Broeckers Hier bist du in Sicherheit

    Hier bist du in Sicherheit

    10 Uhr vormittags in der Wohngruppe 3 im Bodelschwinghweg 5, Nieder-Ramstadt. Laute Popmusik schallt durch den langen Flur. „Frau Hensler* hört Musik“, erklärt Teamleiterin Martina Wendel, „sie hat eben getanzt. Das mag sie sehr. Aber die Musik muss laut sein“. Caroline Hensler* steht mitten in ihrem großen, relativ karg eingerichteten Zimmer. Entspannte Haltung, freundlicher Blick. Sie hat eine schwere Zeit hinter sich. Jetzt geht es ihr gut: Sie schläft jede Nacht im ‚Safespace‘ – das ist ein geschützter Raum, der ihr Sicherheit gibt. „Für uns ist es wie ein Wunder“, sagt Martina Wendel.

  • 08.04.2016  |  Adelina Fast Katharina Steinbacher: vom Leben erfüllt

    Katharina Steinbacher: vom Leben erfüllt

    Vom Leben erfüllt erstrahlen ihre Bilder. Ein Strudel aus Farben, der den Betrachter in den Bann zieht, wild umherkreisend, kraftvoll, bis er an einen Ruhepunkt gelangt: ein roter Kreis oder ein Vogelnest vielleicht. Katharina Steinbacher spielt Farbsymphonien und ihr Instrument ist der Pinsel.

  • 04.04.2016  |  Barbara Mümpfer Hilfreich und agil: Der Förderverein Wallertheim

    Hilfreich und agil: Der Förderverein Wallertheim

    In einem sind sich die Mitarbeiter des Wohnverbundes Wallertheim einig: Ohne den Förderverein Diakonie würde es viele der tollen Freizeitangebote für die BewohnerInnen nicht geben. Egal ob therapeutisches Reiten, Besuche von Clowns, Theaterworkshops, Kürbisfest und närrischer Kreppelcafé – das alles könnte nicht stattfinden ohne den Zuschuss des rührigen Vereins. Seit 15 Jahren sammeln dessen Mitglieder Geld, um die Belange der Menschen mit Behinderung in den Wohngruppen zu fördern, ihre Entwicklung zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern

 
 

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  • Inklusion...

    ... finde ich sehr gut. Wenn Kinder von Anfang an zusammen sind und nicht auseinandersortiert werden, gewöhnen sich alle aneinander und können lernen, sich gegenseitig zu helfen. 

    Inklusion...
    Horst Enzmann
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