NRD-Blog

Themen aus der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe

 
  • 29.03.2016  |  Marlene Broeckers Partner für psychisch kranke Menschen

    Partner für psychisch kranke Menschen

    Als „Dieburger Projekt“ startete die heutige Reha-Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung im Jahr 1987 mit sechs Rehabilitanden in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Dieburg. Umbenannt in „Dieburger Modell“, wurde das Projekt 15 Jahre später bei einem Kongress des Bundesministeriums für Arbeit vorgestellt. Der Modellcharakter lag in der engen Anbindung an den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dies ist bis heute ein Markenzeichen der Reha-Werkstatt, die seit Ende 2015 in neuen Räumen in Münster untergebracht ist. Im Junie wird die Werkstatt mit Kooperationspartnern und Gästen offiziell eröffnet.

  • 22.03.2016  |  Adelina Fast Auf einer Reise durch alte Zeiten

    Auf einer Reise durch alte Zeiten

    Mohamed Krumpholz ist immer auf einer Reise durch alte Zeiten und andere Welten. Eroberer, Könige, Ritter, Roboter und Außerirdische… Römer, Griechen und die alten Ägypter – vor allem die alten Ägypter- treffen auf seinen Blättern zusammen und ergeben eine Mischwelt aus Fantasy, Science Fiction, Mythologie und Geschichte.

  • 20.03.2016  |  Marlene Broeckers Die Orbishöhe ist meine Heimat

    Die Orbishöhe ist meine Heimat

    Die Geschichte der Orbishöhe Zwingenberg begann vor 90 Jahren mit der Eröffnung eines Erholungsheimes für evangelische Mädchen. Ab Mitte der 1950er Jahre war die Förderung von Spätaussiedler-Kindern der Schwerpunkt der Arbeit. Seit 25 Jahren widmet sich die gemeinnützige GMBH, die seit 2006 zur NRD gehört, der pädagogischen Hilfe von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehörten von Anfang an auch unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA), bis 2015 noch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) genannt.

  • 08.02.2016  |   Gastautor Multiprofessioneller Fachtag Inklusion und Justiz

    Multiprofessioneller Fachtag Inklusion und Justiz

    Rund 200 Interessierte aus verschiedenen Organisationen und Institutionen trafen sich im Oktober 2015 zum Fachtag „Straffälliges Verhalten bei jungen Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung“ in der Darmstädter Orangerie. Der Runde Tisch Südhessen „Gewaltprävention bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer sogenannten geistigen Behinderung und/oder Lernschwierigkeiten“ hatte zu der Fachtagung eingeladen.

  • 01.02.2016  |  Marlene Broeckers Sozialverhalten statt ABC

    Sozialverhalten statt ABC

    An vier Standorten bietet die NRD-Orbishöhe in der Region Kindertagesstätten an. Insgesamt werden dort 130 Kinder betreut. Die Angebote sind selbstverständlich inklusiv - für Kinder mit und ohne Behinderung.

  • 22.01.2016  |  Marlene Broeckers Männer in der Hauswirtschaft

    Männer in der Hauswirtschaft

    Männer in der Hauswirtschaft? Aber sicher, auf jeden Fall in der NRD! Drei junge Männer sind im vergangenen September in die Ausbildung eingestiegen, einer von ihnen konnte aufgrund seiner Vorbildung direkt im 2. Lehrjahr starten. Betriebsleiterin Monika King und die neuen Azubis berichten über ihre Erfahrungen.

  • 18.01.2016  |  Dirk Tritzschak Teilhabe geht nur gemeinsam

    Teilhabe geht nur gemeinsam

    „Teilhabe“ war das Thema einer Klausur von MitarbeiterInnen des Regionalverbundes Odenwald-Bergstraße. 45 WohnverbundsleiterInnen, FachberaterInnen und TeamleiterInnen aus der ganzen Region, die in dieser Zusammensetzung schon lange nicht mehr zusammen waren, trafen sich am heißen 1. Juli des letzten Jahres in der Lazaruskirche in Mühltal. Ein wichtiges Treffen denn es ging um nichts Geringeres als um den Auftrag der Eingliederungshilfe.

  • 11.01.2016  |  Tom Waesche Fehler sind Erkenntnis-Quellen

    Fehler sind Erkenntnis-Quellen

    „Aus Fehlern wird man klug“. Diese Volksweisheit trifft nur dann zu, wenn man bereit ist, aus Fehlern zu lernen! Diesem Zweck diente ein Erfahrungsaustausch Ende September in der Lazaruskirche. Dreißig KollegInnen aus verschiedenen Abteilungen trugen Erfahrungen zusammen, die in den vergangenen zehn Jahren bei der Realisierung von neuen Wohnprojekten gemacht wurden.

  • 30.12.2015  |  Benjamin Hartmann Urlaub 2015 – Ein Projekt im Wohnverbund Darmstadt

    Urlaub 2015 – Ein Projekt im Wohnverbund Darmstadt

    Wenn ein Jahr zu Ende geht, stehen Planungen für das kommende an. Dazu gehören auch die „Freizeiten“ für BewohnerInnen in der NRD. Heilerziehungspfleger Benjamin Hartmann berichtet von einem neuen Umgang mit diesem Thema im Wohnverbund Darmstadt

  • 22.12.2015  |  Marlene Broeckers Samins Geburtstag: Ich bin hier, um am Leben zu sein

    Samins Geburtstag: Ich bin hier, um am Leben zu sein

    24. Dezember 2015: Samin R. aus Afghanistan wird 19, lernt rasend schnell Deutsch und hofft, dass seine Eltern und Geschwister heute Mobilfunk-Empfang haben. Er kann nur vermuten, wo sie sich aufhalten. Wissen tut er es nicht. Denn er hat seit Sommer nur zweimal mit seiner Mutter telefonieren können.

  • 14.12.2015  |  Marlene Broeckers Not-Angebote für junge Flüchtlinge

    Not-Angebote für junge Flüchtlinge

    Die NRD Obishöhe entwickelt derzeit Angebote, um auf den steigenden Bedarf an Aufnahmen und Betreuungsleistungen für unbegleitete minderjährige Ausländer (umA) zu reagieren.

  • 07.12.2015  |  Marlene Broeckers Schweigend das Herz des anderen hören

    Schweigend das Herz des anderen hören

    Der italienische Autist Federico de Rosa hat im Alter von 20 Jahren ein Buch veröffentlicht, das "neuro-typischen" - wie er es nennt - Menschen erleichtern soll, Menschen mit Autismus besser zu verstehen.

  • 17.11.2015  |  Frank Golnik Wie mich die Flüchtlingsproblematik im Krankenhaus einholte

    Wie mich die Flüchtlingsproblematik im Krankenhaus einholte

    Ein Malheur führte den Autor ins Krankenhaus. Wie der Zufall es wollte, teilte er dort das Zimmer mit einem jungen Mann, dessen Leben in den letzten Jahren sehr dramatisch verlaufen ist. Der Syrische Patient ist aus seiner kriegsumtobten Heimat nach Deutschland geflüchtet.

  • 16.10.2015  |   Gastautor Inklusion heisst dazu gehören

    Inklusion heisst dazu gehören

    Das Redaktionsteam des "Schlüssellochs", der internen Zeitung der Rheinhessenwerkstatt der Nieder-Ramstädter Diakonie, hat sich überlegt, was der Begriff "Inklusion" bedeutet. Aus dem Ergebnis wurde ein Artikel für das Septemberheft des "Schlüssellochs" erarbeitet. Den Beitrag veröffentlichen wir hier mit freundlicher Genehmigung der Autorinnen und Autoren.

  • 12.10.2015  |  Marlene Broeckers Haupthindernis für Inklusion: Egoismus

    Haupthindernis für Inklusion: Egoismus

    Wie glücklich sind Sie? Wo würden Sie ihr Kreuzchen auf einer Skala von 1 bis 10 machen, um ihren Glückfaktor zu kennzeichnen? Falls Sie die 7 ankreuzen, befinden Sie sich im Einklang mit dem Durchschnitt in Deutschland. „Deutschland befindet sich seit fünf Jahren stabil auf dem Glücks-Plateau“ – dies ist das Ergebnis der neuesten Studie der Deutschen Post im „Glücksatlas 2015“, der im November 2015 erscheint.

  • 04.10.2015  |  Andreas Nink Voneinander lernen

    Voneinander lernen

    Seit Juli sind die letzten freien Plätze in der Wohneinheit Falterweg 3a-c in Lampertheim vergeben. Zwei Männer sind als Zweier-WG eingezogen. Die ersten Einzüge liegen bereits ein Dreivierteljahr zurück, seither ist die Atmosphäre ist sehr familiär geworden. Team, BewohnerInnen und Eltern haben gut zueinander gefunden.

  • 29.09.2015  |  Marlene Broeckers Nur Hadamar blieb ihm erspart …

    Nur Hadamar blieb ihm erspart …

    „Jetzt weiß ich alles. Aber es gibt fast niemanden mehr, der sich dafür interessiert.“ Fast zwei Stunden lang hat Peter Germann, 80, berichtet, was er über das Schicksal seines Onkels Ludwig Germann herausgefunden hat, der im Mai 1941 in der Landesheil- und Pflegeanstalt Weilmünster im damaligen Ober-Lahn-Kreis starb. 13 Jahre hatte der Nieder-Beerbacher, der an Epilepsie litt, zuvor in der „Anstalt für Epileptische in Hessen“ gelebt, also in der späteren Nieder-Ramstädter Diakonie. Das Schicksal von Ludwig Germann interessiert, denn es steht stellvertretend für viele kranke und behinderte Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus als „unwertes Leben“ ermordet wurden.

  • 24.09.2015  |  Svenja Löffler-Plinz Kommunikation als Grundrecht

    Kommunikation als Grundrecht

    ISAAC - Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e. V. wird 25 Jahre alt. Mit der Gründung des Verbandes konnte auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein festes Netzwerk für Unterstützte Kommunikation aufgebaut werden.

  • 18.09.2015  |  Marlene Broeckers So viel Lebensqualität ist schon toll

    So viel Lebensqualität ist schon toll

    Wohnen im mulitkulturellen Großstadt-Quartier - Die Nieder-Ramstädter Diakonie macht jetzt auch Angebote für behinderte Menschen in Offenbach

  • 11.09.2015  |   Gastautor Ich wollte einfach raus

    Ich wollte einfach raus

    Es brauchte nur einen Stock, ein Taschentuch, Hausschuhe und ein paar andere Kleinigkeiten, damit der zwölfjährige Ottmar Jäger seinen Kameraden ein fantasievolles Kasperle-Theater vorspielen konnte. Er lebte auf der Schulbubenstation des Männerhauses. Dort spielte er alltägliche Erlebnisse nach, wie den Kindergottesdienst, gemeinsames Spielen, Werken und Sport. Mit einer Decke, die er sich als Talar übergeworfen hatte, trug er auch biblische Geschichten vor. Das Gesangbuch in der Hand, übte Ottmar Jäger mit den anderen Buben Gemeindelieder ein. Seinen bis zu drei Stunden dauernden Vorführungen lauschten die Kinder gebannt. Für das Buch "Aussortiert" berichtete Ottmar Jäger aus seiner Kindheit und Jugend in der NRD.

 
 

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  • Inklusion...

    ... bedeutet für mich, dass wir in einer barrierefreien Gesellschaft leben und dass Menschen mit Behinderung überall von Anfang an dazugehören.
     

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    Matthias Rösch,
    Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung in Rheinland-Pfalz
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