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Alle in der NRD haben ein Impfangebot erhalten – Zweitimpfungen werden bis Sommer erfolgt sein

27.05.2021 | Hanna Bergmann

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Hanna Bergmann

Hanna Bergmann ist Referentin für Kommunikation der NRD. Ihr Einsatzgebiet ist der Regionalverbund Rheinland-Pfalz.

Alle in der NRD haben ein Impfangebot erhalten – Zweitimpfungen werden bis Sommer erfolgt sein

Darauf hatten viele schon lange gewartet. Anfang März kam schließlich die gute Nachricht: Die ersten Impftermine für die Klient*innen und Mitarbeitenden der NRD stehen fest. Um alles gut in die Tat umzusetzen, musste viel organisiert werden. Die NRD hat eigens dazu ein Impfkoordinationsteam gebildet.

„Gibt es schon einen Impftermin?“, „Wissen Sie, welcher Impfstoff verwendet wird?“, „Wann gibt es die Folgeimpfung?“ – das sind nur einige Fragen, die all diejenigen in den vergangenen Wochen erreicht haben, die in der NRD mit der Durchführung der Impftermine vor Ort zu tun hatten.

Einer von ihnen ist Benedikt Unterhalt, der Leiter der Rheinhessen-Werkstatt (RHW). Gemeinsam mit seinem Team konnte er für den 3. Mai allen Interessierten in der Werkstatt ein Impfangebot machen. Dazu gehörten die Beschäftigten, die nicht bereits in einem der NRD-Wohnbereiche geimpft wurden, sowie Mitarbeitende und Fahrer*innen des Fahrdiensts, mit dem die RHW zusammenarbeitet. Insgesamt rund 70 „Impflinge“ erhielten, je nach Alter, ihre erste Impfdosis von AstraZeneca oder Biontech. Dafür wurde kurzerhand die Cafeteria umfunktioniert und das mobile Impfteam vom Deutschen Roten Kreuz konnte seine Arbeit in kleinen, voneinander abgetrennten Kabinen aufnehmen. Nach rund zwei Stunden das positive Fazit: Alle haben ihre Impfdosis erhalten und es geht ihnen gut.

Der Weg dahin war jedoch nicht ganz unkompliziert, denn zwischenzeitlich hatte das Paul-Ehrlich-Institut seine Impfempfehlung angepasst und Impfungen mit dem AstraZeneca-Mittel, das auch für die Rheinhessen-Werkstatt vorgesehen war, vorübergehend ausgesetzt. „Das hat unsere Organisation schon etwas durcheinandergewirbelt“, erinnert sich der Werkstattleiter. „Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon einiges organisiert, zum Beispiel alle gesetzlichen Betreuer*innen der Beschäftigten angeschrieben, Formulare zum AstraZeneca-Impfstoff mitgeschickt und zum großen Teil bereits ausgefüllt zurückerhalten. Das war ganz wichtig, da die mobilen Impfteams nur impfen dürfen, wenn alles vorliegt. Hinter dem Impftermin steckte also schon eine Menge Organisationsaufwand.“ Aufgrund der geänderten Impfempfehlung mussten schließlich alle Betroffenen noch einmal neue Formulare ausfüllen und an die RHW zurücksenden oder zum Impftermin mitbringen.

Die vier Mitarbeiterinnen des Impfkoordinationsteams, das in der NRD im Februar die Arbeit aufnahm, standen von Beginn an in engem Austausch mit den jeweiligen Landkreisen der NRD Standorte. „Viele Kreisverwaltungen haben aber auch einfach direkt den Kontakt zu unseren Wohnverbünden aufgenommen. Dann bestand unsere Aufgabe darin, die Kolleg*innen zu unterstützen und in ihrer Vorbereitung für die Impftermine zu beraten“, beschreibt Petra Grunewald aus dem Bereich Angebotsentwicklung eine wichtige Tätigkeit des Koordinationsteams.

Auch für die Verwaltungsbereiche der NRD gab es Impftermine. Dazu wurden die Impfbereitschaft den Kolleg*innen abgefragt, Zeitpläne für die Termine erstellt, Räumlichkeiten gebucht und entsprechend ausgestattet. Außerdem waren die Impkoordinatorinnen auch die ersten Ansprechpartnerinnen für Fragen aller Art von Mitarbeiter*innen. „Wir müssen sämtliche aktuellen Informationen zum Thema im Blick zu haben und regelmäßig alles Wichtige zu den Verordnungen und Impfstoffen zusammenzutragen“, so Petra Grunewald. Gerade bei der vorübergehenden Aussetzung des AstraZeneca-Impfstoffs habe es viele Fragen und Unsicherheiten gegeben und die Impflisten mussten angepasst werden.

Während das Impfkoordinationsteam überwiegend Ansprechpartner für Mitarbeitende war, übernahmen diese Aufgabe mit Blick auf die Klient*innen die Mitarbeiter*innen an den jeweiligen Standorten. In vielen Gesprächen und mit von der NRD erstellten Informationsmaterialien in Leichter Sprache brachten sie ihnen das Thema Impfung näher. Mit gutem Erfolg: Bis auf wenige Ausnahmen haben nahezu alle Klient*innen das Impfangebot wahrgenommen.

Trotz der einen oder anderen unvorhergesehenen Verzögerung kann das Team Mitte Mai eine sehr positive Bilanz ziehen: „Wir freuen uns sehr, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt allen Klient*innen und Mitarbeitenden der NRD ein Impfangebot gemacht werden und alle Termine für die Erstimpfung stattfinden konnten“, so die Petra Grunewald. Darüber hinaus blickt sie auch optimistisch in Zukunft: „Selbstverständlich gelten nach wie vor die Abstands- und Hygieneregeln. Mit dem Wissen, dass bereits eine Erstimpfung in der Regel vor einem schweren Verlauf schützt, sind viele jetzt aber auch etwas entspannter“, stellt sie fest. Darüber hinaus haben inzwischen einige Bereiche bereits ihren zweiten Impftermin gehabt oder haben ihn in absehbarer Zeit. „Wir gehen daher davon aus, dass im Sommer alle zweimal geimpft sein werden.“

Text und Foto Hanna Bergmann

Unser Bild zeigt RHW-Beschäftigte Daniela Dell, die in der umfunktionierten Kantine von Dr. Ralf Schneider geimpft wird.

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