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Betreutes Wohnen jetzt auch im Wohnverbund Offenbach

23.07.2021 | Marlene Broeckers

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Marlene Broeckers

Texterin der NRD

Betreutes Wohnen jetzt auch im Wohnverbund Offenbach

2015 hat die NRD ihr Wohnprojekt im Mathildenviertel in Offenbach eröffnet, zwei Jahre später ging das neue Wohnhaus in Dreieich-Sprendlingen an den Start. Über 30 Menschen werden inzwischen in der Stadt und im Kreis Offenbach in besonderen Wohnformen begleitet. Einige von ihnen haben den Wunsch, selbstständiger zu werden. Für sie und andere Personen mit Unterstützungsbedarf, die noch zuhause in ihren Familien leben, ist jetzt das neue Angebot des Betreuten Wohnens (BW) eine Option, das Melanie Lahme seit Mai aufbaut.

Melanie Lahme gehört seit zehn Jahren zur NRD. Sie hat während ihrer Ausbildung zur  Heilerziehungspflegerin ihr Anerkennungsjahr im Wohnverbund Mörfelden gemacht, wo sie zuletzt als Fachberaterin tätig war. Parallel zum Job studiert sie derzeit noch Psychologie an der Fern-Universität Hagen, im nächsten Jahr wird sie ihren Bachelor machen. 

Was sind die ersten Schritte beim Aufbau eines neuen BW-Angebotes? „Akquise“, erklärt Melanie Lahme, „im Moment führe ich ein Gespräch nach dem anderen, mit potentiellen Klient*innen und mit Angehörigen, aber auch mit Mitarbeitenden der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) in Offenbach und Dreieich. Mein Ziel ist, in den nächsten fünf Jahren mindestens 15 Klient*innen an Bord zu holen.“

Was ebenfalls wichtig ist: Vorbereitungskurse für die Menschen, die den Schritt von Zuhause oder aus einem Wohnheim in größere Selbstständigkeit wagen wollen. Mit einer Handvoll Teilnehmenden kann das schon Sinn ergeben. Dabei geht es um unterschiedliche Fragen: Wo möchte ich gern wohnen? Wie will ich wohnen, alleine oder in einer kleinen WG? Was brauche ich für die Einrichtung? Was kann ich im Haushalt schon selbst, wobei brauche ich Unterstützung? Und wie verbringe ich meine Freizeit und den Urlaub?

Als Fachkraft hat Melanie Lahme den Kollegen David Ehinger mit einem Stellenanteil von 20 Prozent an ihrer Seite. Auch er war vorher in Mörfelden tätig und ist jetzt Fachberater im Wohnverbund Offenbach. Mit wachsender Zahl an Klient*innen werden weitere Kolleg*innen ins Boot kommen. Außerdem ist es zulässig, dass 15 Prozent der Tätigkeiten durch Nicht-Fachkräfte abgedeckt werden, zum Beispiel durch Studierende, die einen 450-Euro-Job machen wollen. Mitten im Rhein-Main-Gebiet stehen die Aussichten gut, solche Unterstützer*innen zu finden. „Ich finde es gut, dass es diese Möglichkeit jetzt gibt, denn nicht alles muss von Fachkräften begleitet werden“, sagt Melanie Lahme, „warum soll nicht eine Studentin mit zwei Klient*innen ins Kino gehen?“

Ja, warum nicht? Mit etwas Glück gewinnen Studierende durch ihren Minijob auch Einblick ins das vielseitige Berufsfeld der NRD und werden zu neuen Kolleg*innen.

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