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Glückliches Ende eines traumatischen Erlebnisses

20.12.2021 | Joachim Albus

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Joachim Albus

Joachim Albus arbeitet als Pressereferent und Texter für die NRD.

Glückliches Ende eines traumatischen Erlebnisses

Am Montag, 11. Oktober 2021, gegen 22 Uhr brach im NRD Wohnstandort für Menschen mit Behinderung in Bensheim- Auerbach, Otto-Beck-Straße 5, Wohnverbund Bergstraße, ein Feuer im Dachgeschoss aus. Dabei wurde ein Bewohner beim Sprung aus einem Fenster verletzt. Die übrigen sieben Bewohner*innen und der diensthabende Mitarbeiter blieben unverletzt. Nun hat das Unglück ein vorerst glückliches Ende genommen: Die Gruppe kann wieder zusammenwohnen.

Die verständigte Feuerwehr konnte am Abend des 11. Oktober den Brand schnell löschen. Der Verletzte wurde zunächst mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Darmstadt gebracht. Warum das Feuer ausbrach, ist bislang nicht geklärt. Das Ergebnis der Brandstellenbegehung der Polizei ein paar Tage nach dem Unglück steht noch aus.

Die beiden Vorstände der NRD, Brigitte Walz-Kelbel und Christian Fuhrmann, zeigten sich am Morgen danach bestürzt über das Geschehene: „Wir hoffen, dass es dem verletzten Bewohner bald wieder besser geht. In Gedanken sind wir bei ihm“, sagte damals die Vorständin Brigitte Walz-Kelbel. Und tatsächlich: Nach wenigen Tagen konnte er von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt werden. Ihm geht es heute den Umständen entsprechend gut. „Der schnellen Hilfe und unserem Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass nicht mehr Menschen verletzt wurden“, betonte NRD-Vorstand Christian Fuhrmann. Wie der stellvertretende Abteilungsleiter Gefahrenabwehr Kreis Bergstraße Markus Stracke bestätigte, hätten alle Helfenden überaus gut zusammen funktioniert – allen voran der NRD-Mitarbeiter, der in dieser Nacht Dienst hatte. Die NRD-Vorstände bedankten sich auch bei den Nachbarn für die „selbstlose und entschlossene Hilfe“. Und bei der Behindertenhilfe Bergstraße, bei der die betroffenen Bewohner*innen die erste Nacht verbringen konnten. Als Dank bekamen alle Helfer*innen einen großen Präsentkorb überreicht. 

Haus Orbishöhe ist neue Unterkunft

Aufgrund der Brand- und Löschwasserschäden ist das Haus in der Otto-Beck- Straße vorerst unbewohnbar. Anfang November kam dann für Sonja Freitag, Wohnverbundsleiterin Bergstraße, die frohe Botschaft: Das Haus Orbishöhe (Auf der Heide 7) in Zwingenberg wird das neue Zuhause der Betroffenen. Eine andere Wohngruppe zog dort kürzlich aus. Sonja Freitag bekam das mit und schaute sich die potenzielle Bleibe gemeinsam mit Teamleiterin Dorén Lambert sofort an. Acht freie Zimmer, alle ausgestattet mit Betten und Schränken. Auch eine Waschmaschine, ein Trockner, ein großer Esstisch und ein Sofa waren vorhanden. Zunächst gab die Betreuungs- und Pflegeaufsicht ihr Okay für den Einzug, dann die Bauaufsicht.

„Das ist wie ein Sechser im Lotto!“, freut sich die Wohnverbundsleiterin. Bis jetzt waren die Bewohner*innen der Otto- Beck-Straße 5 getrennt voneinander bei Verwandten oder in anderen NRD-Standorten untergekommen. „Die Menschen freuen sich darauf, sich endlich wiedersehen und zusammenleben zu können. Ebenso erfreulich ist, dass sie aufgrund der kurzen Wege nun alle wieder in ihre gewohnte Arbeitsstruktur zurückkehren können“, erklärt Sonja Freitag.

Besonderes Highlight für die neuen Mieter*innen, von denen einige bereits Tage vor dem Umzug vor Ort waren, um ihr neues Zuhause vorab zu begutachten: der im Keller befindliche Freizeitraum, in dem unter anderem ein Boxsack, ein Kicker und eine Tischtennisplatte stehen. „Die Leute haben sich sehr darauf gefreut, dort einziehen zu können“, betont Sonja Freitag. Um ihnen das Ankommen so angenehm wie möglich zu gestalten, hatten engagierte Mitarbeitende bereits vorab persönliche Bilder in den jeweiligen Zimmern aufgestellt, um das neue Zuhause so gemütlich wie möglich zu machen.

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  • Inklusion ...

    ... heißt für mich Integration von Menschen nicht nur ins Arbeitsleben, sondern in das gesellschaftliche Leben insgesamt. Vorangetrieben wird diese Entwicklung, wenn Menschen mit Behinderung möglichst überall sichtbar werden. 

    Inklusion ...
    Sonja Hauke,
    Personalleitung Caparol, Ober-Ramstadt
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