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Tag 3 des Hessentags: mit dem Rollstuhl auf das Riesenrad

12.06.2017 | Andreas Nink

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Andreas Nink

Leiter der Abteilung Kommunikation und Fundraising der NRD

Tag 3 des Hessentags: mit dem Rollstuhl auf  das Riesenrad

Auch heute gehen wir wieder der Frage nach, wie weit der Hessentag barrierefrei ist. Heute ist Hans Kauff mit dabei. Der 80jährige Rollstuhlfahrer besucht gerne die Feste in der Region. Zuletzt war er auf dem Hainer Fest in Darmstadt. Heute begleitet ihn HEP-Schülerin Jasmin Bujak.

Weil es für die Anreise einfacher ist, benutzt Hans Kauff heute einen manuellen Rollstuhl. Jasmin schiebt ihn. Durch die Bordsteine und die immer wieder frei liegenden Stromkabel für den Hessentag ist das Schieben durch die Innenstadt mitunter kraftraubend. Auf dem Platz am Mainufer wird es noch schwerer, denn hier ist der Boden weich und sandig. Eine Überraschung erwartet die beiden am Riesenrad: Eine Rampe führt nach oben zu den Gondeln. Es ist zwar recht steil, aber eine Passantin hilft Jasmin Bujak, als der Rollstuhl immer langsamer wird. Die nächste Überraschung: die Mitarbeiter des Riesenrads übernehmen und sorgen dafür, dass Hans Kauff sicher und bequem in einer Gondel sitzen kann. Die Aussicht auf Rüsselsheim und die Region ist überwältigend. Beschwingt verlassen beide das Riesenrad.

Die nächste Etappe ist ein 3D-Film über den Mainzer Dom, den man mit einer speziellen Brille ansehen kann. Hans Kauff muss dafür aus seinem Rollstuhl in einen bequemen Sessel wechseln, was mit Jasmins Hilfe gut gelingt. Es gefällt ihm sehr gut, virtuell mit einem Aufzug den Turm des Mainzer Doms hochfahren und über die Stadt, die er nicht kennt, blicken zu können. Für ihn hat sich der Tag gelohnt, das, was er sehen wollte, war für ihn mit dem Rollstuhl  zugänglich. Jasmin Bujak freut sich mit ihm, gleichwohl hätte sie sich gewünscht, dass es für sie als Begleitperson einfacher gewesen wäre, Hans Kauff im Rollstuhl schieben zu können.

Der Besuch von Hans Kauff auf dem Hessentag im Video:

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