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IWo ist prima

07.05.2016 | Marlene Broeckers

Autor

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Marlene Broeckers

Texterin der NRD

IWo ist prima

Seit 2012 gibt es eine Interessenvertretung Wohnen (IWo) im Wohnverbund Seeheim/Bensheim, im August 2015 wurde neu gewählt. Jedes Haus des Wohnverbundes ist durch eine Person vertreten. Als Vertrauenspersonen stehen dem fünfköpfigen Gremium Nina Nicolay, Zwingenberg, und Martina Schmidt, Pfungstadt, zur Seite. Aktuell plant die IWo eine Befragung der 68 BewohnerInnen im Wohnverbund Seeheim.

Das Dachgeschoss im Haus Bahnhofstraße Nr.29 in Zwingenberg ist der Treffpunkt für die IWo, die in der Regel einmal monatlich zusammen kommt. Die Heilerziehungspflegerin Nina Nicolay bereitet die Sitzungen vor. Sie schreibt die Einladungen und Protokolle, sie stellt Getränke und einige süße Snacks bereit. Sie gehört seit 2003 zur NRD, hat hier ihre Ausbildung gemacht und dann zunächst in Erbach gearbeitet. Seit 2012 ist sie im Wohnhaus in Zwingenberg tätig.

Martina Schmidt, seit November 2015 in der NRD, besorgt den Fahrdienst. Die gelernte Bauzeichnerin hat umgesattelt und in der NRD eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin begonnen. Sie holt die IWo-Mitglieder aus Pfungstadt, Seeheim und Bensheim-Auerbach zur Sitzung ab und bringt sie nach Hause.

„Wir beschäftigen uns mit aktuellen Anliegen der Menschen im Wohnverbund“, erklärt Nina Nicolay, „aber auch mit Veranstaltungen und der Frage nach gruppen- und häuserübergreifenden Angeboten. Wir organisieren zum Beispiel die Disco für den Wohnverbund mit, die regelmäßig im Haus in Zwingenberg angeboten wird.“  2014 hat die IWo sich in einer Fortbildung mit den Aufgaben des Heimbeirates beschäftigt.

Oft geht es in den Sitzungen darum, was es Neues in den einzelnen Häusern gibt. Personelle Veränderungen beschäftigen die BewohnerInnen sehr. So findet es Michael Buchwald „gar nicht schön, dass unsere Hauswirtschaftskraft verschwunden ist. Sie war nämlich letztes Jahr mit mir im Urlaub in Kroatien, und das war sehr schön“. Ulrich Pinkowski kann dieses Leid nicht teilen, denn die Mitarbeiterin hat nach Zwingenberg gewechselt, wo er selbst wohnt.

Kurz nach den angereisten IWo-Mitgliedern trifft auch Wohnverbundsleiter Frank Weiss Fudisch ein, die Freude darüber in der Runde ist nicht zu übersehen. Sie mögen es, wenn ihr „Chef“ dabei ist und sich für ihre Anliegen interessiert. Dass er nicht ALLES weiß, ist den HeimbeirätInnen auch klar, aber fragen kann man ja trotzdem.

„Ich wüsste ja endlich mal sehr gern, wie es mit der Gärtnerei weitergeht“, sagt Michael Buchwald. „Wir wissen schon lange, dass sich was ändert, aber was heißt das für die Beschäftigten in der Gärtnerei?“ Da müsse er sich eher an den Werkstattrat oder die Werkstattleitung in Mühltal wenden, wird ihm erklärt. Ebenso mit seiner Beschwerde über das Mittagessen in die Kantine der Mühltal-Werkstatt.

Alle sollen verstehen

Die Bewohnerbefragung: Hier will sich die IWo an der Befragung orientieren, die im Wohnverbund Groß-Bieberau durchgeführt wurde. Damit alle Fragen verstanden werden, will die IWo zwei Versionen entwerfen: Einen mit Text und einen mit Bildern.

Bis jetzt haben sie folgende Fragen gesammelt:
- Wie findet ihr euer Zimmer?
- Was kann man im Urlaub machen?
- Wie ist das Essen?

Auch der öffentliche Nahverkehr ist ein Thema, das von Alice Koch eingebracht wurde. Sie wohnt in Pfungstadt und kann ohne Begleitung den öffentlichen Bus benutzen. Nur braucht sie manchmal Hilfe beim Ein- und Aussteigen. Jemanden, an dem sie sich kurz festhalten kann. Die Busfahrer scheinen sich um dieses Bedürfnis nicht zu kümmern. Deshalb hat die IWo eine Beschwerde an den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) geschrieben und um ein Treffen mit einem Mitarbeiter gebeten.
Wie gefällt ihnen die IWo-Arbeit? „Iwo ist prima“, kommt die Antwort wie aus einem Mund, „es gibt ja auch immer was Leckeres!“

Die IWo im Wohnverbund Seeheim/Bensheim:
Michael Buchwald, Bensheim
Jessica Helfinger, Seeheim (Beethovenring)
Alice Koch, Pfungstadt
Ulrich Pinkowski, Zwingenberg
Heide Szalai, Seeheim, Grundweg

Vertrauenspersonen:
Nina Nicolai, Zwingenberg
Martzina Schmidt, Pfungstadt

1  Kommentar

  • Andrea Frick
    17.05.2020 01:15 Uhr

    Hallo zusammen, Liebe Mitarbeiter und Bewohner,
    Habe mich sehr gefreut eben einen ehemaligen Freund aus Kindertagen zu Ulrich Pinkowski kenne ich von früher, als wir Beide noch in der Sandwiese gewohnt haben. Seine Schwester Judith und ich sind zusammen zur Schule gegangen. Damals hieß ich noch Andrea Kunz. Ganz herzliche Grüße an den lieben Ulrich Pinkowski und an Alle Anderen im Haus,
    Andrea Frick 😊🌺

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