Die neue Gärtnerei ist 2025 auf rund 4.000 Quadratmetern auf dem Hofgut Oberfeld entstanden. Die NRD hat dort einen Ort gefunden, der zu ihren Werten passt: Menschen mit Behinderung arbeiten an einem hellen und modernen Platz, an dem ihre Arbeit anerkannt und wo Inklusion gelebt wird. Die Gärtnerei ergänzt das hochwertige und nachhaltige Ensemble des Hofguts perfekt. Im Herbst startet dort der Pflanzenverkauf.
27 Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen und ein vierköpfiges NRD-Mitarbeitenden-Team haben ihren Arbeitsplatz von Nieder-Ramstadt in den Osten Darmstadts auf das Hofgut Oberfeld verlegt. Seit Ende 2025 arbeiten sie täglich daran, die inklusive Zierpflanzen-Gärtnerei in der Erbacher Straße 100 schön zu machen und alles an seinen vorgesehen Platz zu stellen. Wenn im Herbst 2026 der Verkauf startet, erwartet die Besucher*innen ein bunter, gemütlicher Ort, an dem man gerne verweilen möchte. Am liebsten mit der ganzen Familie. Es wird ein Ort der Begegnung, an dem alle Kund*innen von den Gärtnerei-Beschäftigten auf Wunsch eingehend beraten und freundlich bedient werden.
Auf den Verkauf "ihrer" Produkte haben sich die 27 Beschäftigten intensiv vorbereitet. In speziellen Schulungen lernen sie nach und nach alle Kniffe einer Kundenberatung. Die Vorfreude auf den persönlichen Kund*innenkontakt ist dabei riesig.
Die aktive Gestaltung der eigenen Arbeitsplätze und die Einbeziehung in den Pflanzenverkauf ist ein wesentlicher Bestandteil der NRD-Philosophie. Mitwirkung und Selbstwirksamkeit werden so zum Sprungbrett, um Menschen mit Behinderung näher an und auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Die inklusive Gärtnerei soll mit ihrer Idee im gesamten Umkreis sichtbar werden. Der persönliche Kontakt zwischen Kund*innen und Beschäftigten soll ihren Selbstwert steigern und tägliche Inklusion greifbar machen.
Das Hofgut Oberfeld ist ein beliebter Ort in Darmstadt und auch weit über die Grenzen der Wissenschaftsstadt hinaus stehen die vielfältigen Angebote ganz im Zeichen von ökologischer und nachhaltiger Bewirtschaftung. Das ebenfalls von der NRD betriebene Werkhaus, ein Café, ein Bio-Laden, ein Landwirtschaftsbetrieb, Wohnmöglichkeiten und umfangreiche Kultur- und Bildungsangebote für Jung und Alt runden das Gesamtpaket ab. Soziales Engagement, Inklusion und Teilhabe sind hier gelebter Alltag.
Wir freuen uns auf dieses Projekt mit einem starken Kooperationspartner an unserer Seite:
Fotos: NRD
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