1
2
3

Regionalisierung der Wohnangebote

"Warum wohnen Sie in einem eigenen Haus und ich muss in einem Heim leben?"  fragte vor einigen Jahren eine Bewohnerin der damaligen Nieder-Ramstädter Heime einen Lokalpolitiker anlässlich einer Diskussion in der Lazaruskirche. Darauf gab es keine wirklich überzeugende Antwort. 

Die Zeit der großen ,,Anstalten’’ ist definitiv vorbei; sie hospitalisieren und verhindern Integration. Große Anstalten entwickeln sich erfahrungsgemäß zu ,,totalen Institutionen’’ mit jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten. Es zeigt sich, dass große Häuser von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen immer weniger akzeptiert und nachgefragt werden.

Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Teilhabe und Normalität. Das haben die Vereinten Nationen in der UN-Behindertenrechtskonvention 2006 unmissverständlich festgehalten. Durch die Ratifizierung im Jahr 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland sich selbst darauf verpflichtet.

Die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) hat im Jahr 2005 beschlossen, das zentrale Heim in Mühltal Schritt für Schritt aufzulösen und die Wohnangebote für Menschen mit Behinderung zu regionalisieren. Auf Basis einer größtmöglichen Orientierung an den Bedarfen der Kunden entwickelt die NRD seitdem eine Vielzahl von Projekten mit regionalem Bezug. Nach den ersten Erfahrungen mit Wohnstandorten, die für 48 Menschen Platz bieten, baut die NRD heute konsequent Wohneinrichtungen mit 16 Plätzen. Diese Häuser bieten Ein-Zimmer-Apartments genauso wie Zweier-, Dreier- oder Viererwohngemeinschaften. Vom Betreuten Wohnen bis zur Intensivbetreuung werden alle Zielgruppen berücksichtigt.

Das ehemalige Zentralgelände in Mühltal wird derzeit zu einem lebendigen Stadtteil für die Gemeinde Mühltal  umgewandelt, in dem die dort verbleibenden Menschen mit Behinderung mittendrin statt in einer Sonderwelt leben werden.

 
 

Die NRD ist dort, wo sie nötig und willkommen ist

 
 
Karl Hartmann

"Die Wohnangebote der NRD in Reinheim und im Ortsteil Ueberau schaffen ein Stück neuer Identität in unserer Gemeinde. Alle Menschen gehören dazu, nicht nur die Olympioniken und Leistungsstarken, sondern auch Menschen mit Behinderung."

Karl Hartmann, Bürgermeister Reinheim

 

Angelika Noffke

"Wir haben super netten Kontakt zur NRD-WG nebenan. Wir begrüßen uns über den Gartenzaun, begegnen uns eim Arzt, halten ein Schwätzchen und sind seit Jahren auch Stammgäste, wenn das Sommerfest gefeiert wird. Alles ganz prima!"

Angelika Noffke, Nachbarin der NRD-WG Wormser Straße in Pfungstadt

 

Werner Schuchmann

"In Ober-Ramstadt, der Stadt der Farben, ist die NRD uns sehr willkommen. Menschen mit Behinderung bereichern die Vielfalt unserer Stadt."

Werner Schuchmann, Bürgermeister Ober-Ramstadt

 
 
 

Video zur Regionalisierung der NRD

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal

06151 / 149-0
06151 / 144117

info@nrd.de

Jetzt Spenden

Menschen mit Behinderung brauchen Ihre Hilfe!

Standortentwicklung

Thomas Martus

Bau- und Projektentwicklung
Leitung

Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal
06151 149 - 2840
thomas.martus@nrd.de

 
  • Inklusion ...

    ... das heißt, dass Menschen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit gemeinsam in einem Industriebetrieb zusammen arbeiten können. Jeder Mensch hat Fähigkeiten, die gefördert und genutzt werden sollen. 

    Inklusion ...
    Harald Plößer,
    Fertigungsleiter der Fa. Riegler, Mühltal
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-0  -  Fax: (06151) 144117  -  E-Mail: info@nrd.de

Folgen Sie uns auf dem NRD-Blog