Als diakonisches Sozialunternehmen ist uns Transparenz ein wichtiges Anliegen. Auf dieser Seite möchten wir der Öffentlichkeit zentrale Informationen über unser Unternehmen zur Verfügung stellen. Die dargelegten Informationen entsprechen den Transparenzstandards der Caritas und Diakonie.
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie, Stiftungsverein
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal
Deutschland
Gründungsjahr: 1899
Der altrechtliche Verein „Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie“ hat seinen Sitz in Mühltal/Hessen, Ortsteil Nieder-Ramstadt, und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke. Der Verein besitzt die Rechte einer juristischen Person durch landesherrlichen Erlass vom 18. Dezember 1899 und ist ein Stiftungsverein. Die zuständige Aufsichtsbehörde ist der Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Der Verein ist Mitglied in der Diakonie Hessen – Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e. V. und dadurch zugleich mittelbar der Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. angeschlossen.
Organe sind der Stiftungsrat, der Vorstand und ggf. besondere Vertreter.
Der Verein will, gemäß seiner Tradition, Menschen, die der Hilfe, Unterstützung, Assistenz, Förderung und Pflege bedürfen, Nächstenliebe in Wort und Tat erfahren lassen.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Behindertenhilfe, der Jugend- und Altenhilfe und des Wohlfahrtswesens sowie die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Dieser Zweck wird satzungsgemäß insbesondere verwirklicht durch den Betrieb und die Unterhaltung ambulanter, teilstationärer und stationärer Einrichtungen und Dienste zum Wohnen und Arbeiten, zur Bildung und Ausbildung, zur Förderung, Begleitung und Pflege, zur Beratung und Therapie sowie von Werkstätten und Dienstleistungsbetrieben. Dabei sind Menschen mit Behinderungen besonders im Blick.
Die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie ist laut Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Darmstadt vom 14.05.2024 (Steuernummer 07 250 80557) von der Körperschaftsteuer nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG teilweise befreit, weil sie ausschließlich und unmittelbar mildtätige, kirchliche und gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO fördert.
Zwischen 2016 und 2018 entstand in der NRD ein neues Leitbild. Es ist in gemeinsamer Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung erschaffen worden. Weil Selbstbestimmung und Teilhabe wichtige Ziele der NRD sind, war es wichtig, dass erstmals alle Menschen in der NRD mitmachen sollten.
Das Mitmachen war auf verschiedenen Wegen möglich: Es gab in vielen Einrichtungen inklusive Treffen. Es wurden Karten verschickt, auf die man seine Wünsche schreiben konnte. Es gab eine Leitbild-Website, auf die jeder und jede Beiträge schreiben und mit anderen diskutieren konnte. Außerdem haben 10 Clowns 20 Orte der NRD besucht und erforscht, wie es den Menschen geht, die dort leben oder arbeiten. Aus den Eindrücken haben die Clowns ein Theaterstück erarbeitet, das in der Lazaruskirche vor gut 200 Menschen aufgeführt wurde.
Die Anregungen der Clowns, die Wünsche und Ideen, die zusammengetragen worden waren, wurden in einem inklusiven Workshop gesichtet und sortiert. Daraus sind acht große Bilder entstanden. Mit diesen Bildern hat sich anschließend eine inklusive Redaktionsgruppe beschäftigt. Sie fragten sich: Was ist das Wichtigste? Und wie können wir das in kurzen Sätzen ausdrücken? Herausgekommen sind am Ende sieben Bilder. Eine Zeichnerin fertigte für jeden Leitsatz eine Illustration an. Sie basieren auf zwei Knetfiguren, die im großen gemeinsamen Workshop entstanden waren.
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal
06151 149-1591
jennifer.lang@nrd.de
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal
06151 149-1592
sigrid.blank@nrd.de
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal
06151 149-1691
ilona.bunten@nrd.de
Der Stiftungsrat besteht aus sieben bis zehn sachkundigen Personen, die jeweils für eine individuelle Wahldauer von vier Jahren gewählt bzw. entsandt werden. Wiederwahl ist zulässig.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Diakonie Hessen entsenden im Einvernehmen mit dem Stiftungsrat je eine Person für die Dauer von vier Jahren in den Stiftungsrat.
Mitglieder des Stiftungsrates:
Die NRD ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Bei der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie waren zum Stichtag 31.12.2024 insgesamt 2.729 Mitarbeitende beschäftigt – 2.599 Festangestellte, 19 Auszubildende und 87 Praktikant*innen, die eine Vergütung erhielten. 24 Personen absolvierten ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst in der NRD.
Bei den Festangestellten waren mit 1.906 Mitarbeiterinnen fast 73,36 % Frauen. Der Anteil an Vollzeitbeschäftigten betrug etwa 23,20 %. 72 ,22 % der Mitarbeitenden arbeiteten in Teilzeit, geringfügig beschäftigt waren 4,58 %. Knapp 6,54 % der festangestellten Mitarbeitenden hatten einen befristeten Arbeitsvertrag.
Darüber hinaus waren im Jahr 2024 92 unentgeltliche Praktikanten und 99 Personen ehrenamtlich für die NRD tätig.
Für die Töchterunternehmen NRD Betrieb GmbH und NRD Altenhilfe GmbH waren insgesamt 106 Mitarbeitende tätig. 31 davon für die NRD Betrieb GmbH und 75 für die NRD Altenhilfe GmbH.
Entwicklung der Klienten- und Mitarbeitendenzahl
Aufteilung der Mitarbeitenden nach Tätigkeitsbereich
Aufteilung der Mitarbeitenden nach Region/GmbH
Auch im Jahr 2024 ist der Arbeits- und Fachkräftemangel nach wie vor präsent. In einzelnen Geschäftsfeldern war der Einsatz von Zeitarbeitskräften unerlässlich, um Engpässe in der Versorgung abzuwenden. Der Anstieg der Personalkosten um zehn Prozent bei nahezu unverändertem Personaleinsatz resultiert im Wesentlichen aus tarifbedingten Gehaltssteigerungen.
Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf insgesamt 150.155 TEUR und lagen damit um 12.943 TEUR (9,4 %) über dem Vorjahreswert von 137.212 TEUR. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus der Erhöhung der Entgelte sowie aus Nachzahlungen zu erhöhten Entgelten für Pflege- und Betreuungsleistungen.
Die Umsetzung der personenzentrierten Leistungsplanung und -abrechnung in der hessischen Teilhabe stellt nach wie vor hohe Anforderungen an interne Ressourcen, Systeme und Dokumentationsprozesse. Um dies zu unterstützen, hat der Geschäftsbereich Teilhabe im Jahr 2024 einen neuen Prozess für das Leistungsmanagement eingeführt.
Im Sommer 2024 hat die NRD ein Beratungsunternehmen beauftragt, die wirtschaftlichen und strukturellen Prozesse ganzheitlich zu analysieren, um einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozess zu initiieren. Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Kernarbeitsprozesse und der Stärkung der Kompetenzen liegt der Fokus darauf, die wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherzustellen und die Verwaltungsprozesse zu optimieren.
Der Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung sowie der Lagebericht
der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie wurden von der Solidaris
Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Zweigniederlassung
Mainz) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Solidaris hat
mit Datum vom 2. Juni 2025 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt.
Bilanz & Gewinn- und Verlustrechnung
Die Unterstützung, die wir im Jahr 2024 durch unsere Spender*innen erfahren durften, hat uns sehr gefreut. Die Spendensumme bewegte sich auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein starkes Zeichen der Solidarität und der Wertschätzung unserer Arbeit. Die Stiftung NRD und ihre Tochtergesellschaften erhielten Zuwendungen in Form von Einzelspenden, Bußgeldern und Erbschaften in Höhe von insgesamt 485.513 Euro. Ein Überblick über die Struktur der Spendeneinnahmen und die Mittelverwendung findet sich im aktuellen Jahresbericht.
Unser großer Dank gilt allen, die uns zur Seite stehen – Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und Institu-tionen. Viele von ihnen begleiten uns schon seit Jahren.
Treue Spender*innen schätzen es besonders, zu erfahren, was ihre Unterstützung konkret bewirkt. Deshalb haben wir 2024 dazu eingeladen, einige Projekte vor Ort kennenzulernen: das neue Wohnangebot in Reinheim, das Werkhaus auf dem Hofgut Oberfeld in Darmstadt sowie die Präsentation des neuen Bewegungshelfers „Motion Composer“ an der Wichernschule in Mühltal. Solche Einblicke machen sichtbar, wie und wo Spenden wirken.
Mit den uns anvertrauten Mitteln konnten wir wichtige Maßnahmen umsetzen – für mehr Teilhabe, Bildung, digitale Zugänge und individuelle Förderung. Einige Beispiele stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – auch in Zukunft.
1. Finanzen
Das wirtschaftliche Handeln der NRD wird jährlich von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersucht (siehe "4. Wirtschaftsdaten und wirtschaftliche Lage"). Darüber hinaus werden gemeinnützige Stiftungsvereine wie die NRD vom Finanzamt daraufhin überprüft, ob sie ihre Gelder satzungsgemäß einsetzen.
2. Betreuungs- und Arbeitsbereiche
Die Werkstätten der NRD haben folgende Zertifikate, welche eine Laufzeit von mehreren Jahren haben:
Die Zertifikate finden Sie auf den Seiten der Mühltal-Werkstätten https://www.muehltal-werkstaetten.de.
Die Vorgehensweise für die Zertifizierungen ist immer wie folgt: Es wird mit einem Zertifizierungsaudit begonnen, dann folgen Überwachungsaudits in den Folgejahren je nach Laufzeit des Zertifikats, dann erneut ein Zertifizierungsaudit. Diese Audits werden von verschiedenen Zertifizierungsgesellschaften durchgeführt. In allen zertifizierten Bereichen werden auch interne Audits durchgeführt.
In den anderen Betreuungsbereichen werden ebenfalls Audits durchgeführt (zum Beispiel zum Thema Medikamentenmanagement oder Überprüfung der Dokumentation).
Desweiteren wird die NRD durch folgende Behörden kontrolliert:
3. Datenschutz
Verantwortlich für die Einhaltung und Kontrolle des Datenschutzes ist der externe Datenschutzbeauftragte der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie:
Thomas Althammer
c/o Althammer & Kill GmbH & Co. KG
Roscherstraße 7
30161 Hannover
Telefon +49 511 330603-0
Telefax +49 511 330603-48
E-Mail info@althammer-kill.de
https://www.althammer-kill.de
Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde für Datenschutz ist der Beauftragte für den Datenschutz der EKD: https://datenschutz.ekd.de/kontakt/
"Warum wohnen Sie in einem eigenen Haus und ich muss in einem Heim leben?" fragte vor einigen Jahren eine Bewohnerin der damaligen Nieder-Ramstädter Heime einen Lokalpolitiker anlässlich einer Diskussion in der Lazaruskirche. Darauf gab es keine wirklich überzeugende Antwort.
Die Zeit der großen ,,Anstalten’’ ist definitiv vorbei; sie hospitalisieren und verhindern Integration. Große Anstalten entwickeln sich erfahrungsgemäß zu ,,totalen Institutionen’’ mit jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten. Es zeigt sich, dass große Häuser von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen immer weniger akzeptiert und nachgefragt werden.
Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Teilhabe und Normalität. Das haben die Vereinten Nationen in der UN-Behindertenrechtskonvention 2006 unmissverständlich festgehalten. Durch die Ratifizierung im Jahr 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland sich selbst darauf verpflichtet.
Die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) hat im Jahr 2005 beschlossen, das zentrale Heim in Mühltal Schritt für Schritt aufzulösen und die Wohnangebote für Menschen mit Behinderung zu regionalisieren. Auf Basis einer größtmöglichen Orientierung an den Bedarfen der Kunden entwickelt die NRD seitdem eine Vielzahl von Projekten mit regionalem Bezug. Nach den ersten Erfahrungen mit Wohnstandorten, die für 48 Menschen Platz bieten, baut die NRD heute konsequent Wohneinrichtungen mit 16 Plätzen. Diese Häuser bieten Ein-Zimmer-Apartments genauso wie Zweier-, Dreier- oder Viererwohngemeinschaften. Vom Betreuten Wohnen bis zur Intensivbetreuung werden alle Zielgruppen berücksichtigt.
Das ehemalige Zentralgelände in Mühltal wird derzeit zu einem lebendigen Stadtteil für die Gemeinde Mühltal umgewandelt, in dem die dort verbleibenden Menschen mit Behinderung mittendrin statt in einer Sonderwelt leben werden.
Neben stationären und teilstationären Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung sind weitere Geschäftsfelder der NRD der Betrieb von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM), ambulante und Familien unterstützende Dienste, Beratungsangebote und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien.
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Hier finden Sie unsere Geschäfts- und Jahresberichte:
Das Qualitätsmanagement der Nieder-Ramstädter Diakonie dient dem Ziel, unsere Angebote auf die Wünsche und Anforderungen der von uns assistierten Menschen mit Behinderung möglichst passgenau auszurichten, ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln.
So werden jährlich die Produktionskunden und alle zwei Jahre die Klienten und gesetzlichen Betreuer befragt, wie zufrieden sie mit den Leistungen der Nieder-Ramstädter Diakonie sind. Dadurch ergeben sich wichtige Anhaltspunkte für notwendige Verbesserungen. Menschen, die sich nicht selbst äußern können, erhalten bei der Befragung unterstützte Kommunikation und werden begleitet von vertrauten Mitarbeitern oder Angehörigen.
Zum Qualitätsmanagement der Nieder-Ramstädter Diakonie gehört auch die Festlegung verbindlicher Standards, die im Besonderen in der Unterstützung/Betreuung und Pflege eingehalten werden müssen. Diese Standards geben jedem Mitarbeiter Sicherheit über die von ihm erwarteten Aufgaben, während sie den Nutzern Klarheit darüber verschaffen, welche Leistungen sie berechtigterweise erwarten dürfen.
Die Werkstätten der Nieder-Ramstädter Diakonie mit Arbeitsplätzen für rund 900 Menschen mit Behinderung sind in der pädagogisch unterstützenden- wie auch produktiven Leistung nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
In den Leistungen der Werkstätten zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt (Eingangsverfahren, Berufsbildung, Aktivierung und Vermittlung der beruflichen Eingliederung) erfüllen wir die gesetzlichen Anforderungen der Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach Sozialgesetzbuch SGB III, was regelmäßig durch die Trägerzulassung gemäß §178 SGB III / § 2 AZAV bestätigt wird.
Das Qualitätsmanagement-System der Werkstätten stellt sicher, dass in Produktion und Dienstleistung wie auch in der pädagogischen Unterstützung die vertraglich vereinbarten Leistungen professionell, fachlich kompetent und termingetreu erbracht werden. Alle Prozesse unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung und werden ständig weiterentwickelt.
Kreislaufwirtschaft ebnet den Weg für eine nachhaltige Zukunft. Durch unsere Recyclingaktivitäten in den Werkstätten der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie beteiligen wir uns aktiv an der Schonung von Ressourcen und Einsparung von Treibhausgasen.
Dornwegshöhstraße 46-48
64367 Mühltal
06151 149 - 7570
werner.loehr@nrd.de
Jörg Hartmann
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Stiftungsverein
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal
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Bodelschwinghweg 5 - 64367 Mühltal - Tel.: (06151) 149-0 - Fax: (06151) 144117 - E-Mail: info@nrd.de