Spende: Zwei Hochbeete für die Tagesförderstätte Dieburg

12.01.2015

Spende: Zwei Hochbeete für die Tagesförderstätte Dieburg

Der Malerbetrieb Frohmut, Otzberg, hat 1.000 Euro an die Tagesförderstätte der NRD in Dieburg gespendet. Mit dem Geld können zwei Hochbeete angelegt werden. Auch Rollstuhlfahrer können die Beete bewirtschaften. Hier soll Gemüse für den Eigenbedarf angebaut werden.

 
 

Dieburg. Anfang Januar überbrachte Gunter Frohmuth, Geschäftsführer der Maler vom Otzberg, seine Jahresspende in Höhe von 1.000 Euro der Dieburger Tagesförderstätte. „Es ist mal wieder für eine richtig gute Sache“, so Frohmuth beim Übergabetermin, „im Frühjahr sollen zwei große Hochbeete für allerlei Sorten von Gemüse gebaut werden – dafür spende ich doch gerne!“  Eric Schwarz ist einer von 23 Klienten der Tagesförderstätte, die von dieser Spende profitieren werden.

Eric Schwarz wird seit 1990 von der Nieder-Ramstädter Diakonie  (Träger der Dieburger Tagesförderstätte für erwachsene Menschen mit Behinderung) gefördert und begleitet. Schwarz ist geistig und körperlich behindert. Seit November 2013 verbringt er seine Tage in dem neu gebauten damals frisch bezogenen Gebäude der Tagesförderstätte in unmittelbarer Nachbarschaft der Dieburger Werkstätten. Zusammen mit 23 weiteren meist mehrfach behinderten Menschen nutzt er die großen hellen Räume wie auch das Außengelände zum Spielen, Arbeiten, Musizieren, Entspannen, Gestalten, gemeinsamen Essen und anderen Abwechslungen, die das siebenköpfige Team rund um Leiter Thomas Kirchmeyer den Menschen hier anbietet. Hinzu kommen ergotherapeutische, logopädische und gymnastische Angebote. Der ausgebildete Heilerziehungspfleger nennt die Behinderten schlicht „Beschäftigte“, weil das ein zentrales Ziel der Tagesförderstätte sei: Die Menschen regelmäßig mit Aufgaben und Arbeiten zu beschäftigen. Denn, so Kirchmeyer wörtlich: „Alle Menschen haben ein Recht auf Arbeit und Bildung, und dazu gehören auch unsere Tagesbesucher, die wir geistig und körperlich fördern, um leichte Montage-, Metall-, Schreinerei und Verpackungs- oder auch Gartenarbeiten verrichten zu können.“ Doch nicht nur das. Ausflüge in die Stadt, kleine Wanderungen durch Wald und Wiesen sowie die Teilnahme an unterschiedlichen Veranstaltungen sollen die Beschäftigten in normale Alltags-beziehungen mit nicht behinderten Menschen außerhalb der Förderstätte bringen. Übrigens haben alle Behinderten ihren privaten Wohnsitz, an dem sie auch übernachten, in Wohnheimen oder auch zuhause bei ihren Familien in der näheren Region. Ein Fahrdienst holt sie von Montag bis Freitag von dort ab und bringt sie auch wieder täglich nachhause.

Gemüse für den Eigenbedarf
Hochbeete sind für die Tagesförderstätte attraktiv, weil sie auch von Rollstuhlfahrern bewirtschaftet werden können. Jeder soll hier mit anpacken, helfen und arbeiten. Das selbst angebaute Gemüse wird in der eigenen Küche zu leckeren Gerichten für fröhliche Essensrunden verarbeitet. Dazu Kirchmeyer: „Diese Spende kam für uns im passenden Moment. Ideen haben wir viele, nur können wir diese über öffentliche Mittel nicht immer realisieren. Schlicht, weil’s Geld einfach nicht da ist. Deshalb sind Sach- oder Geldspenden von verantwortlichen und mitfühlenden Menschen für uns sehr wertvoll.

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