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Wiedereinzug in den Mühltaler Sonnenhof

01.11.2016

Wiedereinzug in den Mühltaler Sonnenhof

Mühltal. Der Sonnenhof ist nicht nur der Landwirtschaftsbetrieb der NRD. Das Gelände birgt auch seit drei Jahrzehnten zwei Wohneinrichtungen. Eine von beiden wurde gründlich renoviert und steht jetzt mit neuem Konzept für die Bewohner bereit.

Mitte November können 12 von ehemals 14 Bewohnern wieder in ihr Haus einziehen – den Sonnenhof 2, den sie Anfang des Jahres verlassen haben, um die Umbauzeit im Sonnenhof 1 zu verbringen.

Vor dem Wiedereinzug begrüßte Regionalleiter Dirk Tritzschak zahlreiche Gäste zum Nachmittag der offenen Tür in „einem neuen Regionalprojekt der NRD.“ Zuvor haben die Bewohner, von denen viele ein schwieriges Sozialverhalten aufweisen, in der klassischen Wohnheimsituation gelebt. So gruppierten sich beispielsweise im 1. Stock des Hauses acht Zimmer um einen kleinen Flur herum. Wenn eine oder zwei Personen laut wurden, waren die übrigen zwangsläufig beteiligt – für Bewohner und Mitarbeitende entstanden sehr oft unzumutbar stressige Situationen.

Helmut Bitsch, Teamleiter des Sonnenhofs, hatte 2012 um Hilfe gerufen. Der Sonnenhof 2 hatte sich zu einem kleinen Sammelbecken für Menschen mit Delinquenz entwickelt – besaß aber nicht die räumlichen Voraussetzungen für eine sinnvolle Arbeit, die teilweise auch „Nacherziehung“ einschließt, wie Tritzschak sagte.

Durch den Umbau sind nun auf drei Geschossen fünf Wohnungen für insgesamt zehn Personen entstanden: Zwei Einzel-Apartments, zwei Dreier- und eine Vierer-WG. Alle Wohnungen sind komplett ausgestattet mit Küchen und Bädern sowie Waschmaschinen. Im Erdgeschoss gibt es neben diesen rein privaten Wohnbereichen einen größeren Raum, in dem „NRD-Regeln gelten und Gruppenaktivitäten stattfinden können“, wie Tritzschak sagte. Ein schönes Außengelände lädt dazu ein, sich im Freien aufzuhalten und bei Bedarf auch auszutoben.

Vorständin Brigitte Walz-Kelbel dankte dem Projektteam für die gelungene Arbeit und auch dem durch drei Repräsentanten vertretenen Hessischen Landes-wohlfahrtsverband für die gute Zusammenarbeit.

Nach dem Wiedereinzug der Sonnenhof-2-Bewohner steht der Abriss des Hauses Sonnenhof 1 an. Hier soll baldmöglichst mit dem Neubau von vier Apartments für insgesamt zehn Personen begonnen werden. Die letzte Gruppe aus dem Bodelschwinghhaus wird dann im kommenden Jahr in den Sonnenhof 1 umziehen.

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