„Mitten in der Gemeinschaft“: Wohnverbund und Tagesförderstätte in Wallertheim feiern 20-jähriges Bestehen

27.08.2018

„Mitten in der Gemeinschaft“: Wohnverbund und Tagesförderstätte in Wallertheim feiern 20-jähriges Bestehen

Eigentlich stechen sie gar nicht hervor: Der Wohnverbund und die Tagesförderstätte der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) inmitten eines Wohngebietes in Wallertheim. Doch am Sonntag des 26. August 2018 sollte dies anders sein – und das aus gutem Grund. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wurde hier groß gefeiert und das geschmückte Gelände lud alle Interessierten dazu ein, diesen besonderen Tag gemeinsam zu erleben.

Das Fest begann um zehn Uhr mit einem Gottesdienst, den die Leiterin der NRD-Stabsstelle Diakonie, Beate Braner-Möhl, hielt. Er stand unter dem Thema „Komm, bau ein Haus“ und wurde musikalisch von einer Harfenspielerin und einem Gitarristen begleitet. Viel Wert legte die Prädikantin dabei darauf, Gebärdensprache zu verwenden und die Zuhörinnen und Zuhörer aktiv mit einzubinden.

Herzliche Grußworte

Im Anschluss übernahmen der Leiter des Wohnverbundes, Holger Griebel, und die Vorsitzende des Bewohnerbeirates, Renate Karzelek, das Wort. Herzlich begrüßten sie die Gäste und gaben einen Ausblick auf das weitere Programm des Tages, bevor sie ihren Platz für Bürgermeisterin Karla Martin frei machten. Sie hatte bewusst keine lange Rede vorbereitet und brachte es gleich auf den Punkt: „Ihr habt hier in Wallertheim ein lebendiges, buntes Haus gebaut – das hat Wallertheim gut getan.“ 

Auch Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, richtete eine kurze Ansprache an das Publikum und bedankte sich zunächst ausdrücklich dafür, dass sich die NRD ganz selbstverständlich in die Ortsgemeinde einbringe. „Wir sind stolz darauf, dass Sie ein Teil der Verbandsgemeinde sind und sich hier mit Leidenschaft und Begeisterung aktiv einbringen“, so Conrad, der sich „auch schon auf die nächsten 20 Jahre“ freut.

Dank an Ehrenamtliche und Mitarbeitende 

Nach einer weiteren Begrüßung des Angehörigen- und Betreuerrates –  durch Kurt und Dagmar Donarski  – hatte Frank Polaschek-Rödle die Aufgabe, die Reihe der Grußworte zu beschließen. Der Regionaleiter des Regionalverbundes Rheinland-Pfalz der NRD hatte dennoch die Aufmerksamkeit aller Zuhörer; vor allem , als er beschrieb, warum es sich bei Wallertheim um einen ganz besonders gelungenen Standort der NRD handelt. Ein wichtiger Punkt dabei: Das Engagement von Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden. „Vielen, die hier arbeiten, bedeutet ihr Beruf viel, viel mehr als das Warten auf die monatliche Gehaltsüberweisung. Sie gehen mit ihrer Empathie, mit ihrer Fachlichkeit und mit ihrem Herzen zur Arbeit. Sie gehen zu den Menschen, die Unterstützung brauchen“, so der Regionalleiter. Darüber hinaus betonte er auch die gute Einbindung in die Gemeinde und blickte positiv in die Zukunft. In eine Zukunft, in der die NRD Menschen mit Behinderung noch mehr Wunsch- und Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung ihres Lebens anbieten möchte, neue, kleine Standorte baut und die bestehenden Wohnverbünde weiterentwickelt.

Entdecken der Ausstellung "Roter Faden"

Nach der Zeit des Sitzens und Zuhörens zog der Duft von Fleischwurst, Brezeln und Flammkuchen die Feiernden dann in den Innenhof des Wohnverbundes. Wer wollte, konnte sich bei dem deftigen rheinhessischen Frühschoppen erst mal stärken oder machte sich auf den Weg, die Ausstellung „Roter Faden“ zu entdecken. Den roten Faden gab es dabei wirklich und nicht nur im übertragenen Sinne. Er war über einen Großteil des Geländes gespannt und mit zahlreichen Fotos der letzten 20 Jahre sowie gedruckten Kunstwerken der Bewohnerinnen und Bewohner gespickt. Wer lieber etwas erfahren wollte, für den war der Sinnesparcours genau das Richtige. Hier konnte man seinen Geruchs- und Tastsinn auf die Probe stellen sowie unterschiedliche Materialien beim Barfußpfad erspüren oder ausprobieren, wie es sich anfühlt von einer großen Seifenblase umhüllt zu sein.      

Positiver Blick in die Zukunft 

Bei all den Angeboten verging die Zeit wie im Flug, und Holger Griebel und das Organisationsteam rund um Susanne Lindner, konnten ein positives Fazit ziehen – sogar das nicht zu planende Wetter hatte mitgespielt und sich zu dem Ehrentag von seiner schönsten Seite gezeigt. 

Die Jubiläumsveranstaltung hat es verstanden, nicht nur die Vergangenheit zu thematisieren, sondern auch die Zukunft positiv in den Blick zu nehmen. Das beste Beispiel dafür: Eine Tafel, an die jeder Grüße und Wünsche für die Zukunft anbringen konnte. Markus Conrad beispielsweise schrieb darauf: „Mitten in der Gemeinde und mitten in der Gemeinschaft – eine erstklassige Entwicklung. Alles Gute und dass sich die kommenden Jahre genauso gut weiterentwickeln“. 

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