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Ein bisschen Normalität

21.07.2021

Ein bisschen Normalität

Lange ist’s her, dass die Bewohner*innen der NRD-Wohneinheit „Pulvermühle“ derart unbeschwert sein konnten. „Das Normale hat durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten gefehlt“, sagt Fatane Benhaddou, die dort in der Betreuung arbeitet. Um der bestehenden Alltagstristesse der Bewohner*innen entgegenzuwirken, hat sie sich kurzerhand etwas einfallen lassen.

Am Freitag, 9. Juli, herrschte ungewohntes Treiben auf der Straße vor den Pulvermühle-Häusern. Es roch verführerisch nach Pizza und Lasagne, große Eisbecher machten die Runde. Zwei Wagen hatten sich unübersehbar vor Hausnummer 19 platziert: ein schwarzer, blitzender Foodtruck, der Pizza und Lasagne anbot, und ein liebevoll aufgebauter Eiswagen, bei dem sich die Bewohner*innen selbstgemachtes Eis holen konnten.

20 Euro hatte Fatane Benhaddou im Vorfeld bei den Bewohner*innen eingesammelt, um ihnen eine Alternative zum Restaurant-Besuch vor die Haustür zu holen. Sonst hätte sie ihren Plan nicht umsetzen können. 1.280 Euro kamen so zusammen. 280 Euro kostete der Eiswagen „fox in a box“ um Inhaberin Nicole Neurohr, 950 Euro bekam Leo Ferrante für seinen Foodtruck.

Nun muss der Griesheimer Foodtruck- und Restaurant-Besitzer rund 3.000 Euro am Tag eigentlich umsetzen. Dass Leo Ferrante ohne zu zögern auf über 2.000 Euro verzichtete, war für ihn selbstverständlich: „Als die Anfrage kam, war für mich klar, dass ich das gerne mache. Fatane Benhaddou und ich haben nie über Preise geredet. Diese Menschen hier brauchen wieder ein bisschen Abwechslung“, sagt er. „Es ist schön, die vielen glücklichen Gesichter zu sehen.“

Foodtruck Leo Ferrante

Doch NRD-Mitarbeiterin Fatane Benhaddou wollte mehr: Neben der Organisation der beiden Foodtrucks hatte sie daher im großen Garten der Pulvermühle alles für ein stimmungsvolles Fest bereitet – inklusive professionell anmutender Cocktailbar, um die sich ihre Kollegin Anja Leißler kümmerte. Wohnverbundsleiter Moritz Horst und Teamleiterin Beate Vogt waren wie alle Kolleg*innen und die Bewohner*innen sehr angetan von der – zumindest kurzfristig – wiederhergestellten Normalität, die Fatane Benhaddou in Eigenregie ins Leben gerufen hatte.

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