NRD-Blog

Themen aus der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe

Beiträge gefiltert nach Schlagwort: Inklusion

 
  • 21.08.2019  |  Andreas Nink Neues Wohnangebot: Erste Schritte in Erbach-Erlenbach

    Neues Wohnangebot: Erste Schritte in Erbach-Erlenbach

    Am 12. April 2019 wurde das neue Wohnhaus der NRD in Erbach-Erlenbach im Beisein der künftigen Bewohner*innen und Teammitarbeiter*innen und mit vielen Gästen eingeweiht, wenige Tage später startete der Einzug. Jetzt sind ein paar Wochen ins Land gezogen. Wie läuft es in der Bullauer Straße?

  • 08.07.2019  |  Andreas Nink Ein neues Verpflegungskonzept für Mühltal

    Ein neues Verpflegungskonzept für Mühltal

    Der Bedarf an Verpflegungsleistungen am Standort Mühltal ist gesunken. Viele Bewohner sind in die Region gezogen. In den dezentralen Wohneinrichtungen wird die Verpflegung dezentral organisiert. Die Großküche im Sozialzentrum ist zu groß geworden und überdies sanierungsbedürftig. Sie wurde jetzt geschlossen. An ihre Stelle tritt ein neues Verpflegungskonzept für Werkstattbeschäftigte, Mitarbeitende und Gäste. Das wollen wir in diesem Beitrag vorstellen.

  • 15.05.2019  |  Andreas Nink Brot und Salz - Gott erhalt's

    Brot und Salz - Gott erhalt's

    „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“. Mit diesen Worten überreichen Kerstin Frezza und Renate und Udo Hemme-Unger dem neuen Team der NRD in Babenhausen einen Brotlaib und eine Schale Salz. Nach einer alten, in vielen Ländern bekannten Tradition wünscht man damit beim Einzug Glück und Wohlstand. Die drei Nachbarn wohnen im Haus nebenan, das zum „AltstadtQuartier“ in der Fahrstraße gehört. Errichtet hat das Ganze die Firmengruppe May, von der die NRD das Wohnhaus für 17 Personen schlüsselfertig übernommen hat.

  • 30.04.2019  |   Gastautor Auf Leons "Ohrringe" passen alle gut auf

    Auf Leons "Ohrringe" passen alle gut auf

    Christine Engling arbeitet seit neun Jahren als eine von elf Integrationsfachkräften im Familien unterstützenden Dienst der NRD in Rheinland-Pfalz. Zurzeit begleitet die Sozialarbeiterin zwei Kinder im katholischen Kindergarten „Haus der Großen-Kleinen-Leute“ im rheinhessischen Zornheim. 115 Kinder besuchen die Kita, drei von ihnen sind beeinträchtigt. Wie ihre Arbeit dort genau aussieht, beschreibt Christine Engling anhand eines typischen Arbeitstags.

  • 08.04.2019  |  Marlene Broeckers Bunter Hund mit gutem Herzen

    Bunter Hund mit gutem Herzen

    Im Mai wird Willi Klein seinen 69. Geburtstag feiern, und zwar in Offenbach. Dorthin ist er Mitte März umgezogen. 1976 kam der gebürtige Darmstädter in die NRD, seitdem ist er viermal umgezogen. „Es mal wieder so weit, der Willi braucht Tapetenwechsel“, meint sein BruderKlaus-Dieter Klein, der zugleich sein gesetzlicher Betreuer ist. „Na ja, es sind ja auch schon über zehn Jahre“. Kurz vor dem Umzug sprach Marlene Broeckers in seinem Apartment im Wohnverbund Mörfelden mit Willi Klein.

  • 02.10.2018  |  Marlene Broeckers Intensivbetreuung in der NRD: Fachliche Qualität sichern und weiterentwickeln

    Intensivbetreuung in der NRD: Fachliche Qualität sichern und weiterentwickeln

    Bessere Vernetzung innerhalb der NRD zu schaffen - das ist die Aufgabe verschiedener Fachteams. Eines davon ist das Fachteam Intensiv, dessen Arbeit in diesem Beitrag vorgestellt wird.

  • 24.09.2018  |  Marlene Broeckers Fleißige Mitarbeiterin und treue Freundin: ein Leben in der NRD

    Fleißige Mitarbeiterin und treue Freundin: ein Leben in der NRD

    hre besten Freunde, Thomas und Elvira Hötzel, waren schon öfter „in der Zeitung“. Diesen Wunsch hatte auch Brigitte Onufrak, und in diesem Jahr gibt es auch den passenden Anlass dazu: Sie feierte Anfang Sepember ein rundes Dienstjubiläum, denn seit 30 Jahren ist sie im Reinigungsservice und in der Hauswirtschaft der NRD tätig. Wenn das kein Grund ist, um in die Zeitung zu kommen!

  • 01.08.2018  |  Hans-Georg Küper Das Gesetz für mehr Teilhabe – und wie sich die NRD darauf einstellt

    Das Gesetz für mehr Teilhabe – und wie sich die NRD darauf einstellt

    Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist 2017 in Kraft getreten. Dieses neue Gesetz bringt wichtige Veränderungen in der Eingliederungshilfe mit sich, die nach und nach umgesetzt werden müssen. Was „Behinderung“ bedeutet, wird jetzt anders betrachtet als vorher. Was auch neu ist: Die Unterstützung, die ein Mensch braucht, und das Geld, das er zum Leben und Wohnen braucht, werden getrennt. Ebenfalls neu: Es wird kein Unterschied gemacht zwischen „stationärem“ und „ambulant betreutem“ Wohnen.

  • 07.05.2018  |  Marlene Broeckers Der Gärtner im Pfarrhaus

    Der Gärtner im Pfarrhaus

    Die Namen und Lebensdaten seiner Verwandten hat er auswendig im Kopf, die seines eigenen Lebens sowieso. Und auch den liturgischen Jahreskalender. Zwei Tage vor dem ersten Sonntag der Passionszeit treffen wir uns zum Gespräch: „Der nächste Sonntag ist Invocavit“, klärt mich Hans Auernhammer auf. Über 2500 Mal dürfte er den Sonntag in der Lazaruskirche der NRD in Mühltal schon mitgefeiert haben. Denn er lebt seit 50 Jahren hier.

  • 19.04.2018  |  Marlene Broeckers Luther ganz groß in der Lazaruskirche

    Luther ganz groß in der Lazaruskirche

    Zwei Wochen lang wird ab Ende April das monumentale Kunstwerk „Luther 95“ von Michael Apitz in der Lazaruskirche auf dem Zentralgelände der NRD in Mühltal zu sehen sein. Im Laufe des Jubiläumsjahres 2017 „500 Jahre Reformation“ war das Kunstwerk in Wiesbaden, Bad-Homburg, Mainz, Worms, Frankfurt, Darmstadt und im Kloster Eberbach im Rheingau zu sehen und hat viele Menschen bewegt. So soll es auch in Mühltal sein. Der Aufbau des Bildes soll inklusiv vonstatten gehen.

  • 09.01.2018  |  Michael Neser Der Fachmann für Adventskränze

    Der Fachmann für Adventskränze

    Gabriel Römer, 29, ist einer von geschätzten 50.000 Menschen mit Down Syndrom in Deutschland. Lange Zeit wohnte er bei der NRD in Mühltal – vor kurzem ist er umgezogen und lebt nun wieder in seiner alten Heimatstadt Groß-Gerau. Wir haben ihn besucht, um aus erster Hand zu erfahren, wie sich die Regionalisierung der NRD auf sein Leben auswirkt.

  • 14.12.2017  |  Andreas Nink Ein Vorbild für seine Kollegen

    Ein Vorbild für seine Kollegen

    Thomas Hötzel feierte im November sein 25. Dienstjubiläum bei REAL in Darmstadt. Der 56-jährige, der schon als Kind in die NRD kam, begann seine Berufslaufbahn in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM).

  • 04.09.2017  |  Marlene Broeckers Ohne Angst verschieden sein

    Ohne Angst verschieden sein

    Inklusion ist Bürgerschaft. Das leuchtete mir unmittelbar ein, als ich in Zwingenberg den wöchentlich stattfindenden Mittagstisch für SeniorInnen im Bürgerhaus besuchte. Die aktiven Mitglieder des Vereins „Zwingenberger Mittagstisch“ kochen einmal die Woche in der Melibokushalle ein Mittagessen für inzwischen über 60 Senioren.

  • 25.07.2017  |  Katharina Weber Wichtigste Zutat beim Kochen: Vielfalt

    Wichtigste Zutat beim Kochen: Vielfalt

    Seite an Seite wird in der Küche gearbeitet, alle helfen sich gegenseitig. Seit knapp zwei Monaten kochen die Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule für ihr Fach Arbeitslehre der Hauswirtschaft. Mit dabei: sechs Jugendliche mit Behinderung aus der NRD Wichernschule. Sie alle haben große Freude am gemeinsamen Kochen und Essen.

  • 21.06.2017  |  Marlene Broeckers Was hier entsteht, ist hilfreich

    Was hier entsteht, ist hilfreich

    Kahle Einrichtung, nackte Wände, wenige persönliche Dinge – besonders einladend sind die Hotelzimmer, in denen Jugendliche aus Afghanistan, Eritrea, Somalia, Kamerun und Syrien untergebracht sind, nicht. Aber darauf kommt es auch nicht an, denn es ist nur eine vorübergehende Lösung. An verschiedenen Standorten werden sie als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) von der NRD Orbishöhe betreut und bei ihren persönlichen Zielen unterstützt.

  • 08.05.2017  |  Frank Golnik Papier war gestern - Inklusives Arbeiten in der NRD-Verwaltung

    Papier war gestern - Inklusives Arbeiten in der NRD-Verwaltung

    In der NRD-Verwaltung werden seit letztem Jahr alle Eingangsrechnungen digital erfasst. Der damalige Leiter des Rechnungswesens, Thomas Schwarz, nutzte die Gelegenheit, mit der Einrichtung eines neuen Arbeitsbereiches Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen. In "Betriebsintegrierten Beschäftigungsverhältnissen (BiB)" konnten drei Beschäftigte der Mühltal-Werkstatt in die Verwaltung wechseln.

  • 03.04.2017  |  Marlene Broeckers "Hans Dampf" schaut zurück

    "Hans Dampf" schaut zurück

    Jetzt hab‘ ich viel weniger Wut. Und auch weniger Depression. Es war gut, dass ich da war.“ So bedankte sich Raffaele Stauch Ende Februar telefonisch für die zwei Tage in Nieder-Ramstadt. In diesem Moment war er schon fast wieder zu Hause in Bozen, wo er seit über 30 Jahren lebt und arbeitet. Mehr als 15 Jahre seines Lebens hat er in Heimen verbracht, sechs davon in den damaligen Nieder-Ramstädter Heimen. 1982 ging er weg, um frei zu sein.

  • 27.03.2017  |  Marlene Broeckers Hausgemeinschaft Wichernstraße: Darf ich sein, wie ich bin?

    Hausgemeinschaft Wichernstraße: Darf ich sein, wie ich bin?

    Wollen Sie im Lauf von 20 Jahren mit hundert oder mehr Menschen zu tun haben, die Ihnen sagen, was Sie dürfen und was nicht? Wollen Sie als erwachsener Mensch Vorschriften darüber gemacht bekommen, wie ordentlich Ihr Schlafzimmer aussehen soll, wann und wieviel Sie essen dürfen? Wollen Sie im Alter von über 30 Jahren lernen, dass Sie beim Duschen drei verschiedene Waschlappen benutzen müssen, um Ihren Körper „richtig“ zu reinigen? Wenn Sie in einem Heim lebten, wäre all das normal.

  • 16.03.2017  |  Marlene Broeckers Clowns sind in der NRD unterwegs

    Clowns sind in der NRD unterwegs

    Clowns sind unterwegs – und sie verraten nichts. Der Prozess der Leitbildentwicklung in der NRD geht in die nächste Phase.Die bestürzenden Einblicke in drei Einrichtungen der Behindertenhilfe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sollten uns befeuern, intensiv am neuen Leitbild der NRD mitzuarbeiten. Nicht das Ergebnis das am Ende herauskommt, ist dabei das Entscheidende, sondern der inklusive Prozess, in dem das Leitbild entsteht. Clowns helfen uns dabei.

  • 08.03.2017  |  Marlene Broeckers Selbstverständlich inklusiv: auf dem Weg zu einem neuen Leitbild für die NRD

    Selbstverständlich inklusiv: auf dem Weg zu einem neuen Leitbild für die NRD

    Jeder Mensch stellt sich im Laufe seines Lebens die Frage nach dem Sinn. Wofür stehe ich? Wozu bin ich da? Es tut gut, Antworten darauf zu finden. Diese Fragen stellen sich nicht nur in Bezug auf das eigene Leben. Auch dort, wo Menschen zusammen leben und arbeiten, prüfen sie, ob sie gemeinsam das Richtige tun. So in der NRD. Die NRD erfüllt einen gesellschaftlichen Auftrag. Wo steht sie, wo will sie hin? Diese Fragen beschäftigen derzeit Mitarbeitende und Klienten in der NRD. Ziel ist ein neues und gemeinsames, ein inklusives Leitbild.

 
 

Jetzt Spenden

Menschen mit Behinderung brauchen Ihre Hilfe!

Kontakt

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Kommunikation und Fundraising
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal

06151 149 - 2525
blog@nrd.de

Folgen Sie uns auf ...

E-Mail-Newsletter unter
nrd.de/newsletter

 
  • Inklusion ...

    bedeutet auch Teilhabe an demokratischen Prozessen. Daher muss den mehr als 7000 Hessinnen und Hessen mit Behinderung in Vollbetreuung, die aktuell kein Wahlrecht haben, die Stimmabgabe bei Landtags- und Kommunalwahlen ermöglicht werden.

    Inklusion ...
    Bijan Kaffenberger,
    Landtagsabgeordneter der SPD für den Wahlkreis 50 - Darmstadt II
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-0  -  Fax: (06151) 144117  -  E-Mail: info@nrd.de

Folgen Sie uns auf dem NRD-Blog